Mit ihrem Investment können Anleger auch mal Schiff­bruch erleiden.

P&R, Infinus, Fubus: Gehen Unternehmen pleite, die sich über den grauen Kapitalmarkt finanzieren, bekommen Anleger oft Post vom Insolvenz­verwalter – mit der Aufforderung, bereits erhaltenes Geld zurück­zuzahlen. In einigen Fällen können sie sich dagegen wehren. Die Finanzmarkt­experten der Stiftung Warentest klären auf über riskante Anlageformen wie Direkt­investments, Nach­rangdarlehen und geschlossene Fonds – und sagen, was Anleger im Pleitefall tun können.

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SpecialRiskante InvestmentsFinanztest 07/2020
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Insolvenz­verwalter fordert oft Geld von Anlegern zurück

Pleitefälle von Unternehmen wie dem Contai­nerver­trieb P&R und dem Finanz­konzern Infinus bescheren vielen Anlegern Verluste. Oft stellen die Insolvenz­verwalter darüber hinaus noch Rück­forderungen. Ob Anleger mit solch unangenehmer Post rechnen müssen oder nicht, hängt von der Art ihrer Geld­anlage und den vertraglichen Rege­lungen ab. Anleger müssen erhaltene Zahlungen häufig zurück­über­weisen, wenn sie nicht aus echten Gewinnen stammten oder wenn sie nicht vertraglich fest vereinbart waren.

Rück­forderungen im Insolvenzfall – das bietet unser Special

Erläuterung der Rechts­lage. Die Stiftung Warentest erklärt, warum Insolvenz­verwalter manchmal noch nach Jahren Rück­forderungen stellen und in welchen Fällen die Chancen gut sind, sich zu wehren.

Tipps für den Streitfall. Sie erfahren, wann es sinn­voll ist, die Rück­forderung des Insolvenz­verwalters erst prüfen zu lassen statt gleich zu zahlen. Anhand von Fall­beispielen zeigen wir, wie Anleger Rück­forderungen erfolg­reich anfechten.

Über­sicht nach Anlageformen. Unsere Tabelle zeigt wann für Direkt­investments, Fest­zins­anleihen, Orderschuld­verschreibungen, Genuss­rechte, Nach­rangdarlehen, geschlossene Fonds und atypisch stille Beteiligungen, das Risiko von Rück­forderungen besteht.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus Finanztest 7/2020.

Nicht immer müssen die Anleger Geld zurück­zahlen

Auszahlungen inner­halb von vier Jahren vor Insolvenz­eröff­nung lassen sich gemäß Insolvenz­ordnung anfechten. Bei bestimmten Unter­nehmens­beteiligungen können Insolvenz­verwalter sogar Jahr­zehnte später alle Ausschüttungen zurück­fordern, wenn sie nicht aus echten Gewinnen stammten. Doch was zurück­verlangt werden darf und was nicht, sehen Gerichte häufig anders als der Insolvenz­verwalter. Mal hat er Verfahrens­fehler gemacht, mal interpretieren sie die Rechts­lage anders. Manchmal ist es möglich, die Forderung auf dem Verhand­lungsweg zu reduzieren.

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