Risikolebensversicherungen Meldung

Nicht nur für junge Familien ist eine Risikolebensversicherung unverzichtbar. Wir sagen Ihnen, wo es günstige Verträge gibt.

Was gibt es Schöneres als ein neues Baby? Welche junge Familie denkt da gleich an Vorsorge, Rente oder Hinterbliebenenschutz? Und doch ist es nötig. Denn gerade Familien müssen aufpassen: Fällt der Hauptverdiener aus, kommen die Hinterbliebenen mit der gesetzlichen Rente allein nicht über die Runden. Und dass ein Elternteil stirbt, bevor die Kinder finanziell auf eigenen Füßen stehen, kommt nicht ganz so selten vor: Fast jeder fünfte Deutsche stirbt vor dem 65. Lebensjahr.

Eine Risikolebensversicherung ist deshalb unverzichtbar. Und sie ist preiswert: Schon für 15 Euro Monatsbeitrag kann ein 30-Jähriger einen Vertrag mit 30 Jahren Laufzeit und 150 000 Euro Versicherungssumme bekommen.

Ob das reicht, bemisst sich am eigenen Jahreseinkommen. Junge Familien mit Kleinkindern, so unsere Empfehlung, sollten etwa das Vier- bis Fünffache davon absichern. Sind die Kinder schon älter oder muss nur der Partner abgesichert werden, genügt meist der dreifache Jahresverdienst. Wer eine eigene Immobilie über Kredit finanziert hat, sollte höher abschließen.

Neben der Versicherungssumme hängt der Beitrag an der Laufzeit: je länger, desto teurer. Im Regelfall reicht es, wenn der Vertrag bis zum Alter von 50 oder 55 Jahren läuft. Dann sind die Kinder aus dem Gröbsten heraus und die Immobilie abbezahlt.

Entscheidend für den Preis sind außerdem Alter und Geschlecht: Wegen der höheren Lebenserwartung zahlen Jüngere weniger als Ältere, Frauen mehr als Männer.

Und natürlich kommt es auf Gesundheitszustand und Lebensweise des Kunden an. Bei Vorerkrankungen nehmen die Gesellschaften Risikozuschläge oder lehnen einen Vertrag ganz ab. Nichtraucher bekommen bei vielen Gesellschaften einen günstigeren Tarif. Wobei nur akzeptiert wird, wer seit einem Jahr überhaupt nicht geraucht hat, da zählt auch gelegentliches Paffen mit. Hier zu mogeln, ist fatal. So brauchte eine Versicherung nicht zu zahlen, deren Kundin an Lungenkrebs gestorben war. Die angebliche Nichtraucherin hatte seit Jahren gequalmt (Landgericht Coburg, Az. 11 O 220/06). Auch Versicherte mit Hobbys wie Drachenfliegen, Hochseesegeln oder Motorradfahren müssen meist mehr zahlen.

Wer sparen will, kann eine Police mit fallender Versicherungssumme wählen. Das bietet sich an für Immobilienbesitzer: Die Versicherungssumme verringert sich dann mit der Tilgung des Darlehens. Auch eine verbundene Risikolebenspolice spart Geld. Das ist eine Option für Paare, die sich gegenseitig absichern wollen. Anders als bei zwei separaten Verträgen wird das Geld dann aber nur einmal ausgezahlt.

Im Antragsformular wird gefragt, wie Beitragsüberschüsse zu verrechnen sind. Sie entstehen, weil die Versicherungen das Sterberisiko ihres Kundenbestandes vorsichtig kalkulieren. Fast immer sterben weniger Versicherte. Dadurch entsteht ein „Risikogewinn“. Der muss als Überschussbe­teiligung an die Kunden ausgezahlt werden.

Das geht auf zwei Arten: Beitragsverrechnung oder Todesfallbonus. Wir empfehlen die Beitragsverrechnung. Dann werden die Gewinne sofort auf den Beitrag umgelegt, der dadurch niedriger ausfällt. Außerdem bleibt die Höhe der Versicherungssumme fest. Es kann also nicht passieren, dass die Hinterbliebenen weniger bekommen.

Der Nachteil: Sollten einmal die Überschüsse sinken, weil die Sterblichkeit doch höher ist, steigt der Beitrag. Für diesen Anstieg gibt es aber eine Grenze, den Bruttobeitrag. Dass dieser Maximalbetrag je erreicht wurde, ist nach unseren Erfahrungen noch nicht vorgekommen.

Die Leistungen der Risikolebensversicherung sind bei allen Anbietern nahezu identisch. Kunden können also getrost die Police mit dem günstigsten Preis wählen, wobei der aktuelle Nettobeitrag der Maßstab ist. Das lohnt sich in jedem Fall, denn teure Anbieter kosten fast das Dreifache wie billige. Unser Computerservice nennt Ihnen für 15 Euro günstige Verträge, die genau Ihrem Bedarf entsprechen.

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