Risikolebensversicherungen Meldung

Wer seine Liebsten finanziell absichern möchte, sollte eine Risikolebensversicherung wählen. Unser Computer findet günstige Angebote für Sie.

Viele Familien fahren finanziell voll auf Risiko: Nur ein Elternteil verdient und der andere kümmert sich um die Kinder, hat allenfalls einen Nebenjob. Wenn da der Hauptverdiener ausfällt, sind die Geldsorgen programmiert – erst recht, wenn Kredite für die Wohnungseinrichtung laufen oder gar für eine Immobilie.

Einfach und preiswert

Doch es ist einfach und billig, sich dagegen abzusichern: Mit einer Risikolebensversi­cherung kann ein 35-Jähriger schon ab etwa 260 Euro jährlich 150 000 Euro auf 30 Jahre versichern. Eine gleichaltrige Frau zahlt wegen ihrer höheren Lebenserwartung sogar nur ab etwa 170 Euro. Das ist auch für Familien mit schmalem Budget erschwinglich. Die Verträge sind deshalb so günstig, weil sie nur im Todesfall greifen. Im „Erlebensfall“, also wenn der Kunde am Ende der Vertragslaufzeit noch lebt, gibt es nichts – anders als bei der Kapitallebensversicherung.

Kapitallebensversicherung viel teurer

Dafür sind die Beiträge bei der Kapitalle­bensversicherung oft zehnmal teurer. Das Argument des Vertreters: „Bei der Risiko­le­bensversi­cherung bekommen Sie im Erlebensfall gar nichts, bei der Kapitallebenspolice aber schon“, ist falsch: Eigentlich steckt auch in diesem Vertrag nichts anderes als eine Risiko­le­bensversi­cherung, denn ein Teil des Beitrags geht für die Todesfallvorsorge drauf. Nur was danach noch übrig bleibt, wird gespart.

Außerdem sind die Renditen der Kapitallebensversicherung meist sehr bescheiden. Wer clever sparen will, wählt besser eine Risikolebenspolice und legt das übrige Geld separat in Fonds, in Bundeswertpapieren, Aktien oder in einem konventionellen Banksparplan an.

Verschiedene Formen

Bei der Risiko­le­bensversicherung stehen verschiedene Formen zur Auswahl.

Klassische: Sie ist richtig, um eine Familie für den Tod des Hauptverdieners finanziell abzusichern. Stirbt der Versicherungskunde während der Vertragslaufzeit, erhalten die Hinterbliebenen das Geld.

Fallende Versicherungssumme: Dies ist sinnvoll für die Absicherung von Baudarlehen. Dabei nehmen Versicherungssumme und Beitrag im Lauf der Zeit in dem Maße ab, wie das Darlehen getilgt wird.

Verbundener Vertrag: Das ist die Alternative zum Abschluss zwei separater Verträge, zum Beispiel für Eheleute. Dann wird die Auszahlung nur einmal beim Tod des zuerst Sterbenden fällig. Das ist nur sinnvoll, wenn beide Kunden gleich hohe Todesfallleistungen wünschen und nach dem Tod des einen für den anderen kein Schutz mehr erforderlich ist – etwa bei kinderlo­sen Paaren, Geschäftspartnern oder bei Absicherung eines gemeinsamen Darlehens.

Versicherungssumme hoch ansetzen

Die Versicherungssumme sollte so hoch gewählt werden, dass sie das Einkommen des Hauptverdieners für die nächsten Jahre ersetzt. Familien mit Kleinkindern brauchen viel Geld und sollten das Vier- bis Fünffache seines Jahreseinkommens festlegen. Für ältere Kinder oder zum Schutz des Ehepartners genügt meist das dreifache Jahreseinkommen. Der Vertrag sollte mindestens bis zum Alter von 50 oder 55 Jahren laufen. Dann sind die Kinder in der Regel aus dem Gröbsten heraus, und der Partner hat Zeit, selber einem Beruf nachzugehen. Falls ein unerwarteter Geldsegen wie eine Erbschaft die Versicherung unnötig macht, kann der Vertrag jederzeit zum Ende des Versicherungsjahrs gekündigt werden.

Darauf sollten Sie im Vertrag achten:

Auswahl: Sie können sich beruhigt für das günstigste Angebot entscheiden, denn die Vertragsklauseln sind bei allen Anbietern weitgehend gleich.

Antrag: Beantworten Sie alle Fragen sorgfältig; risikoträchtige Hobbys (Reiten, Motorradfahren, Fallschirmspringen) oder Berufe (Gerüstbauer) unbedingt angeben, ebenso Vorerkrankungen. Zwar verteuert das den Beitrag; stirbt der Kunde jedoch an etwas, das er vorher verheimlicht hat, braucht die Versicherung nicht zu zahlen.

Nachversicherungsgarantie: Wer seinen Vertrag einer neuen Lebenssituation wie der Geburt eines Kindes anpassen möchte, sollte einen Tarif mit Nachversicherungsmöglichkeit wählen. Dann kann die Versicherungssumme ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöht werden.

Raucher: Sie zahlen oft deutlich mehr als Nichtraucher. Dabei gilt als Nichtraucher, wer in den vergangenen 12 beziehungsweise 24 Monaten vor Vertragsabschluss nicht geraucht hat. Wer raucht und trotzdem einen Nichtrauchertarif wählt, riskiert den Versicherungsschutz. Stirbt der Versicherte an einer Krankheit, die auf das Rauchen zurückgeführt wird, zahlt der Versicherer den Hinterbliebenen höchstens eine Versicherungssumme aus, die es beim eingezahlten Beitrag für Raucher gegeben hätte. Einige Gesellschaften verweigern die Zahlung sogar völlig. Wer nach Abschluss des Vertrages doch wieder mit dem Rauchen anfängt, muss das dem Versicherer mitteilen.

Überschüsse: Der Kunde wird an den Gewinnen der Versicherungsgesellschaft beteiligt – entweder in Form gesenkter Beiträge oder einer erhöhten Auszahlung im Todesfall. Wir empfehlen die Beitragsverrechnung. Sie senkt den jeweils aktuellen Beitrag – über die gesamte Vertragslaufzeit.

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