So haben wir getestet

Wir haben die Unisex-Beiträge von 36 Versicherern ermittelt und den Beiträgen vom Juli 2012 gegen­überge­stellt. Aufgeführt sind Tarife mit Beitrags­verrechnung – wo das nicht angeboten wird, Tarife mit Todes­fall­bonus. Beide Varianten unterscheiden sich in der Verrechnung der Über­schüsse: Entweder senken sie den aktuellen Beitrag oder sie erhöhen die Todes­fall­leistung.

Neben unserem Modell haben wir aus Kontroll­gründen auch Modell­fälle mit anderen Lauf­zeiten und Eintritts­altern erhoben.

Modell­kunde

Unsere Preisbeispiele gelten für 34-jährige Verwaltungs­fach­angestellte ohne gesundheitliche Probleme, ohne Überge­wicht, ohne gefähr­liche Hobbys. Es ist keine dyna­mische Erhöhung von Beiträgen und Leistungen vereinbart und keine erhöhte Leistung bei Unfall­tod. Rabatte, Sonder­tarife, Vergüns­tigungen, sons­tige beitrags­senkende oder erhöhende Faktoren sind unbe­rück­sichtigt. Die Versicherungs­summe beträgt 150 000 Euro bei 20 Jahren Lauf­zeit. Vertrags­beginn ist der 1. März 2013.

Jahres­beitrag

Der aktuelle Beitrag ist der Beitrag, den der Kunde wirk­lich zahlt.

In Tarifen mit Beitrags­verrechnung gilt der aktuelle Beitrag für eine garan­tierte Versicherungs­summe von 150 000 Euro. Erwirt­schaftet der Versicherer weniger Über­schüsse als kalkuliert, kann er den aktuellen Beitrag bis zur Höhe des maximal möglichen Beitrags erhöhen.

In Tarifen mit Todes­fall­bonus verändert sich der aktuelle Beitrag nicht. Statt­dessen kann sich die Auszahlung ändern. Als aktuellen Beitrag nennen wir den Betrag, für den der Kunde nur mit den aktuell kalkulierten Über­schüssen auf eine Versicherungs­summe von 150 000 Euro kommt. Als maximal möglichen Beitrag nennen wir den Preis, der für eine garan­tierte Versicherungs­summe von 150 000 Euro zu zahlen wäre.

Dieser Artikel ist hilfreich. 41 Nutzer finden das hilfreich.