Risiko­lebens­versicherung Test

Wer Angehörige finanziell absichern muss, sollte eine Risiko­lebens­versicherung haben – nicht nur, wenn er ein gefähr­liches Hobby oder einen gefahrenträchtigen Beruf hat. Nach dem Tod des Versicherten erhalten die Angehörigen die vereinbarte Todes­fall­summe. Wir haben Risiko­lebens­versicherungen von 40 Versicherern untersucht. Der Vergleich Risiko­lebens­versicherung lohnt sich: Teure Verträge kosten mehr als dreimal so viel wie güns­tige, ohne entscheidende Vorteile zu bieten.

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TestRisiko­lebens­versicherung16.05.2017
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Risiko­lebens­versicherung – wichtig für Familien

Eine Risiko­lebens­versicherung ist für Familien wichtig. Fällt der Haupt­verdiener aus, muss die Familie den Einkommens­verlust kompensieren. Stirbt der Partner, der die Kinder versorgt, entstehen zusätzliche Kosten für die Kinder­betreuung. Werden ein Haus oder eine Wohnung per Kredit finanziert, verlangen viele Banken ohnehin eine solche Police.

Preis­vergleich anhand von Musterfällen

Hier finden Sie den jüngsten Test von Risiko­lebens­versicherungen. Er zeigt die Preise der Policen für unsere Modell­kunden – einen Industrie­mechaniker und eine Verwaltungs­fach­angestellte (so haben wir getestet) in verschiedenen Lebens­altern. Dargestellt sind auch die Tarife für die „Verbundene Leben“. Hier versichern sich zwei Partner gegen­seitig. Die Test­ergeb­nisse geben einen guten Anhalt, auch wenn nicht alle Merkmale der Muster­kunden auf Sie passen sollten.

Hier der Test – dort der individuelle Vergleich

Sie können es noch viel individueller haben. Eine Risiko­lebens­versicherung, die voll und ganz auf ihre persönlichen Bedürf­nisse abge­stimmt ist, ermitteln Ihnen die Versicherungs­experten der Stiftung Warentest – etwa wenn Sie zum ersten Mal eine solche Versicherung abschließen oder aber auch, wenn Sie sich höher versichern möchten zum individuellen Vergleich Risikolebensversicherung.

Auch kinder­lose Paare können den Schutz benötigen

Eine Risiko­lebens­versicherung ist auch für kinder­lose Paare sinn­voll. Falls einer nach dem Tod des anderen den Lebens­stan­dard nicht halten könnte, kann die vereinbarte Todes­fall­leistung das ausgleichen. Das gilt erst recht für Paare ohne Trau­schein, da sie keinen Anspruch auf Witwen- oder Witwerrente haben. Auch Geschäfts­partner können sich mit dieser Versicherung gegen­seitig absichern.

Preisgüns­tige Verträge

Der Schutz kostet nicht viel. Unser 35-jähriger Modell­kunde, ein Verwaltungs­fach­angestellter, zahlt 210 Euro jähr­lich im Nicht­raucher­tarif für 250 000 Euro Versicherungs­summe, wenn er beim güns­tigsten Anbieter abschließt. Ein Preis­vergleich lohnt, denn es gibt enorme Unterschiede. Teure Verträge kosten mehr als dreimal so viel wie güns­tige, ohne entscheidende Vorteile zu bieten. Daher ist der Preis das Haupt­kriterium bei der Auswahl. Erst an zweiter Stelle kommen die Unterschiede in den Bedingungen. Raucher zahlen in der Risiko­lebens­versicherung deutlich mehr als Nicht­raucher, ältere Kunden mehr als jüngere, für Berufe mit schwerer körperlicher Arbeit ist es teurer und auch bei starkem Überge­wicht ist oft ein Aufpreis fällig.

Versicherungs­summe in geeigneter Höhe

Sehr wichtig ist die Wahl der richtigen Versicherungs­summe. 250 000 Euro wie im Modell­fall – das klingt hoch gegriffen, ist es aber nicht. Eine Hinterbliebene könnte mit einer solchen Summe – zu 2 Prozent Zins in einem Auszahl­plan angelegt – 20 Jahre lang über rund 1 263 Euro im Monat verfügen. Als Faust­regel für die Versicherungs­summe kann gelten: Sie sollte das Drei- bis Fünf­fache des Jahres­brutto­einkommens betragen. Wer zusätzlich Kredite aufgenommen hat, sollte diese Beträge hinzurechnen.

Lücke genau bestimmen

Die finanzielle Lücke sehr genau zu kalkulieren, ist noch besser. Wie hoch sind die monatlichen Einnahmen? Welche Ausgaben fallen an? Wie hoch wäre der Verdienst­ausfall? Wie hoch sind die voraus­sicht­lichen gesetzlichen Witwen- und Waisenrenten? Welche Ausgaben entfallen, wenn die versicherte Person stirbt? Ist Spargeld vorhanden? Sind Schulden zu tilgen? Wichtig ist auch die Lauf­zeit der Versicherung. In der Regel reichen 15, 20 oder 25 Jahre – so lange etwa, bis die Kinder finanziell auf eigenen Beinen stehen.

Basis­tarife reichen meistens

Viele Versicherer sind mit mehreren Tarifen am Markt vertreten: Sie haben eine Basis­variante und mehrere Angebote mit mehr Leistungen. Unsere Tests von Risiko­lebens­versicherungen zeigen: Leistungs­stärkere Tarife sind teurer, bringen aber den meisten Kunden keine relevanten Vorteile.

Nutzer­kommentare, die vor dem 16. Mai 2017 gepostet wurden, beziehen sich noch auf die Vorgänger­unter­suchung aus Finanztest 6/2015.

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