Risiko­lebens­versicherung Test

Risiko­lebens­versicherungen sind günstig und sinn­voll. Vor allem junge Familien gewinnen mit dieser Variante der Lebens­versicherung finanzielle Sicherheit: Bei Tod des Hauptver­dieners kann der Partner weiter für die Kinder sorgen. Gleiches gilt für unver­heiratete Paare: Sie haben keinen Anspruch auf gesetzliche Witwer- oder Witwenrenten. Auch Geschäfts­partner, die gemein­sam eine Firma aufbauen, können sich absichern. Im Test: Angebote von 41 Versicherern für 35-, 45- und 55-Jährige Modell­kunden.

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TestRisiko­lebens­versicherung02.06.2015
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Dramatische Preis­unterschiede

Die Preis­unterschiede für Risiko­lebens­versicherungen sind dramatisch. Teure Verträge können viermal so viel kosten wie güns­tige. Wer Preise vergleicht, bekommt den Schutz schon für wenig Geld. Unser Modell­kunde, ein 35-Jähriger Nicht­raucher mit Bürojob, erhält einen Vertrag über 250 000 Euro Versicherungs­summe und 25 Jahren Lauf­zeit beim güns­tigsten Anbieter für schon 176 Euro Jahres­beitrag. Es kommt aber auf den individuellen Fall und den persönlichen Versicherungs­wunsch an. Finanztest hat daher verschiedene Modell­fälle durch­kalkuliert.

Viele Risiko­zuschläge

Wie hoch der persönliche Beitrag des Kunden am Ende ausfällt, hängt auch vom individuellen Risiko ab. Da kennen die Versicherer jede Menge Zuschläge. Ältere Kunden zahlen mehr als jüngere, Kunden mit Vorerkrankungen mehr als gesunde, Raucher mehr als Nicht­raucher. Gefahrenträchtige Berufe sind teurer als Bürojobs, wie die Beispiele Industrie­mechaniker und Verwaltungs­fach­angestellte in den Tabellen zeigen. Welche Zuschläge fällig werden, beur­teilt jeder Versicherer anders. Auch Hobbys wie Motor­radfahren kosten Zuschläge. Kunden sollten die Fragen im Versicherungs­antrag dennoch unbe­dingt wahr­heits­gemäß beant­worten. Sonst riskieren sie ihren Versicherungs­schutz.

Wenig Unterschiede bei den Bedingungen

Bei der Auswahl des Vertrags können Kunden getrost auf das güns­tigste Angebot achten. Die Unterschiede bei den Bedingungen fallen nicht so schwer ins Gewicht wie die unterschiedlichen Preise. Das gilt auch für die Unterschiede zwischen Normal- und Premium­tarifen. Die höheren Preise für Premium­tarife recht­fertigen die Versicherer gern mit besseren Nach­versicherungs­garan­tien. Die sind aber meist auf 25 000 Euro begrenzt.

Viel güns­tiger als Kapital­lebens­police

Nicht zu verwechseln ist die Risiko­lebens­versicherung mit der weit verbreiteten Kapital­lebens­versicherung, die ein Vielfaches teurer ist. Der Grund für den Preis­unterschied: Die Risiko­lebens­police bietet nur Schutz für den Todes­fall. Lebt der Kunde am Laufzeit­ende noch, erhält er nichts. Die Kapital­lebens­versicherung hingegen zahlt auch, wenn der Kunde am Laufzeit­ende noch lebt. Das liegt aber nur daran, dass sie zusätzlich einen Spar­vertrag enthält – daher ihr hoher Preis. Nur aus dem Spar­guthaben schüttet sie am Laufzeit­ende Geld aus. Die Beiträge für den Risiko­schutz gehen auch bei ihr komplett verloren.

Individuelle Analyse Risiko­lebens­versicherung

Sie können sich von der Stiftung Warentest auch ein ganz auf Ihre Bedürf­nisse passendes Angebot ermitteln lassen. Anhand Ihrer Angaben erstellen wir Ihnen zum Preis von 10 Euro eine individuelle Analyse mit aktuellen Tarifen und Leistungen güns­tiger Risiko­lebens­versicherungs-Policen. Das kann viel Geld sparen. Die Preise für Risiko­lebens­versicherungen unterscheiden sich deutlich.
Mit der Analyse Risikolebensversicherung finden Sie die für Sie güns­tigste Police.

Das bietet Ihnen der Test

Finanztest hat Angebote von 41 Versicherern über­prüft. Der Test bietet...

  • ...inter­aktive Tabellen für 35-, 45- und 55-Jährige Modell­kunden sowie ein 35-jähriges Paar, Raucher- und Nicht­raucher­tarife,
  • ...ein 25-seitiges PDF mit dem gesamten Heft­artikel, exklusiven für test.de aufbereiteten Test­ergeb­nissen sowie dem Teil­nahme­kupon der Analyse Risiko­lebens­versicherung,
  • ...Infos darüber, welche Vertrags­arten es gibt, wie hoch die Versicherungs­summe liegen sollte und welche Risiko­zuschläge fällig werden.

Besonders lohnend sind die Test­ergeb­nisse für:

  • Familien. Sie können das finanzielle Risiko des Todes eines Allein- oder Haupt­verdieners absichern.
  • Unver­heiratete Paare. Sie haben keinen Anspruch auf gesetzliche Witwen- oder Witwerrenten.
  • Geschäfts­partner. Sie können sich absichern, wenn sie zum Beispiel gemein­sam eine Firma aufbauen.

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