Beitrag ändert sich

Sterben mehr Kunden als kalkuliert, steigt der Beitrag.

Statistiken über die Sterblichkeit sind die Grundlage der Versicherer, wenn sie berechnen, welchen Beitrag ihre Kunden für eine Risikolebensversicherung zahlen müssen. Kosten und Gewinnspanne des Anbieters kommen obendrauf.

Sterben weniger Kunden, als der Versicherer anhand der Sterbetafeln kalkuliert hat, entsteht ein Risikogewinn. Das Unternehmen muss dann eine Überschussbeteiligung an die Kunden zahlen.

Dies ist auf zwei Arten möglich: mit einer Beitragsverrechnung oder mit dem Todesfallbonus. Die allermeisten Kunden entscheiden sich für die Beitragsverrechnung – eine gute Wahl, wie wir meinen. Denn die Versicherungssumme ist hier garantiert. Das ist wichtig, wenn die Hinterbliebenen mindestens diese Summe brauchen, um beispielsweise ein Haus abzubezahlen.

Der Nachteil: Bei sinkenden Überschüssen steigt der Beitrag. Wie hoch er steigen kann, steht in der Police. Wir haben diesen maximal möglichen Jahresbeitrag der jeweiligen Gesellschaft in unserer großen Tabelle „Risikolebensversicherungen für 30-Jährige mit 30 Jahren Laufzeit“ ausgewiesen. Doch dieser Beitrag wird unter normalen Umständen nie erreicht. Denn die Versicherer kalkulieren ihr Risiko anhand der Sterbetafeln so, dass es in der Regel nicht zu drastisch sinkenden Überschüssen kommt.

Entscheidend bei der Auswahl eines Angebots ist der aktuelle Beitrag.

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