Risiko­lebens­versicherung Test

Frauen, die eine Risiko­lebens­versicherung benötigen, sollten sich mit dem Abschluss eines Vertrages beeilen. Ab 21. Dezember 2012 werden die Verträge deutlich teurer. Dann müssen alle Versicherer Unisex-Tarife mit gleichen Beiträgen für Frauen und Männer einführen. Der Europäische Gerichts­hof wertet es als Diskriminierung, wenn Versicherer das Geschlecht der Kunden in die Prämienkalkulation einbeziehen. Für Frauen ist das aber eher ein Nachteil: Bisher waren die Policen für Frauen wegen ihrer längeren Lebens­erwartung güns­tiger. Nun sind Erhöhungen um bis zu 50 Prozent im Gespräch. Das gilt aber nur für Neuverträge.

Finanztest hat die Angebote von Versicherern untersucht und präsentiert preis­werte Tarife. Dazu liefern die Finanztest-Experten Tipps, worauf Kunden achten sollten und erklären, in welche Falle unver­heiratete Paare tappen können und wie man bei der Auszahlung Erbschafts­steuer sparen kann.

Sinn­voll ist eine Risiko­lebens­versicherung für jeden, der Angehörige absichern muss. Vor allem junge Familien benötigen Geld, wenn der Haupt­verdiener stirbt. Aber auch wenn der Partner stirbt, der sich um die Kinder kümmert, benötigt der andere Geld für die Betreuung der Kinder und für ihre Ausbildung. Und die Police ist erst recht ein Muss, wenn Schulden für eine Immobilie zu tilgen sind.

Im Test: 520 Angebote von 33 Versicherern, wobei die Finanztest-Experten in der Test­tabelle solche Tarife darstellen, die eine Beitrags­verrechnung oder zumindest einen Todes­fall­bonus bieten.

Zu diesem Thema bietet test.de einen aktuel­leren Test:Risikolebensversicherung.

Dieser Artikel ist hilfreich. 129 Nutzer finden das hilfreich.