Risikolebensversicherung Meldung

Wer seine Familie für den Todesfall finanziell absichern möchte, wählt dafür eine Risikolebenspolice. Unsere Computer nennt günstige Anbieter.

Lebensversicherung? Da denken viele an eine Kapitallebenspolice und ans Sparen fürs Alter. Wichtiger ist auf dem Weg dahin aber die Absicherung der Familie für den Todesfall des Haupternährers. Und da sind Risikolebensversicherungen preiswerter: Mit wenig Geld können auch große Summen versichert werden. Das empfiehlt sich besonders für junge Familien.

Risikolebensverträge bieten reinen Todesfallschutz, Sparkapital wird hier nicht gebildet. Deshalb gibt es nur dann Geld von der Versicherung, wenn der Kunde während der Laufzeit stirbt. Passiert ihm nichts, läuft der Vertrag sang- und klanglos aus. Genau das ist der Grund, warum viele meinen, eine Kapitallebenspolice sei die bessere Variante. Denn die zahlt am Ende auf jeden Fall, auch wenn der Versicherte noch lebt. Fakt ist aber: Auch bei der Kapitalle­ben fließt ein Teil des Beitrags – etwa so viel wie bei der Risikolebensversicherung – in die Risikovorsorge und ist damit unwiederbringlich verloren. Nur der übrige Beitragsanteil wird angespart. Und die gern beworbene Verzinsung bezieht sich nur auf diesen Teil, während die Rendite auf den Gesamtbeitrag gesehen eher dürftig bleibt.

Wer klug ist, trennt deshalb Risikovorsorge und Sparvertrag: Erst eine Risikolebens­ver­si­cherung abschließen, und wenn dann noch Geld übrig ist, kann es in einen Sparplan wandern. Das bringt mehr Rendite, und der Sparer behält seine Freiheit: Wenn mal etwas passiert, kann er die Sparraten jederzeit stoppen, ohne den Schutz der Risikolebenspolice zu verlieren, die so billig ist, dass sie weiterlaufen kann.

Die Versicherungssumme sollte hoch angesetzt werden. 100 000 Euro klingt zwar viel, aber wenn jemand zum Beispiel 25 Jahre damit auskommen muss, sind das monatlich nur 472 Euro – vorausgesetzt, die Summe kann zu 3 Prozent Zins nach Steuern angelegt werden. Viele Familien brauchen eher das Doppelte oder mehr.

Tipp: Rechnen Sie bei der Kalkulation Ihrer Versorgungslücke auch die Witwen- oder Witwerrente und die Waisenrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung ein. Even­tuell kommt ja auch eine Rente aus der betrieblichen Altersversorgung hinzu.

Es genügt meist, den Vertrag bis zum 50. oder 55. Lebensjahr abzuschließen. Dann sind die Kinder aus dem Gröbsten heraus und das Haus großteils abbezahlt. Wer die Police schon vorher nicht mehr braucht, kann sie aber auch jederzeit zum Ende des Versicherungsjahrs kündigen.

Meist bleibt die Versicherungssumme für die gesamte Laufzeit gleich. Doch es gibt auch Verträge mit fallender Versicherungssumme. Sie sind vor allem für Immobilienkäufer interessant, wo der Schuldenstand sich laufend verringert.

Mit Verträgen auf „verbundene Leben“ sichern Paare sich gegenseitig ab. Das ist rund 10 Prozent günstiger als zwei Einzelpolicen. Geld gibt es dann aber nur beim Tod des zuerst Sterbenden. So ein Vertrag ist nur sinnvoll, wenn danach kein weiterer Schutz mehr benötigt wird, etwa bei Absicherung eines gemeinsamen Kredits.

Die Preise sind sehr unterschiedlich. Ein 35-jähriger Nichtraucher erhält beim günstigsten Anbieter schon für 273 Euro Nettojahresbeitrag (siehe „Überschüsse“) eine Police über 200 000 Euro und 25 Jahre Laufzeit. Als Raucher beim teuersten Anbieter würde es nahezu das Vierfache kosten. Günstige Tarife finden Sie mit unserer Computeranalyse: Einfach den Kupon ausfüllen und 15 Euro als Verrechnungsscheck beilegen oder die einmalige Einzugsermächtigung unterschreiben.

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