Risikolebensversicherung Meldung

Risikolebensversicherungen hält die Stiftung Warentest für sehr empfehlenswert. Das geht aus dem aktuellen Versicherungs-Check der Zeitschrift Finanztest (September-Ausgabe) hervor. Nahezu lebensnotwendig ist dieser Schutz für Familien mit Kindern. Mindestens der Hauptverdiener muss sich einen Todesfallschutz zulegen. Sollte der schlimmste Fall eintreten und er ums Leben kommen, ist die Familie vor einem drastischen Rückgang des Haushaltseinkommens sicher. Familien mit Kleinkindern benötigen das meiste Geld und sollten das Vier- bis Fünffache eines Jahreseinkommens absichern. Aber auch wenn das Haus oder die Wohnung noch nicht abgezahlt sind oder wenn die Familienmitglieder nur geringe Rentenansprüche haben, ist eine Risikolebensversicherung wichtig.

Große Preisunterschiede

Die Absicherung gegen diese existentiellen Risiken ist günstig - jedenfalls beim richtigen Versicherer. Bei nahezu gleicher Leistung unterscheiden sich die sich die Beiträge zwischen billigem und teurem Versicherer um ein vielfachtes. Beispiel: Während etwa ein 35-jähriger Familienvater, der nicht raucht, mit einer Absicherung von 150 000 Euro bei Karstadtquelle 214 Euro Jahresbeitrag zahlt, blättert er bei der Aspecta satte 786 Euro auf den Tisch. Das sind mehr als 350 Prozent Unterschied. Ihrer Suche nach dem preiswertesten Anbieter, ist die Stiftung Warentest gern behilflich. Sie ermittelt, welche die günstigste Police für jeden einzelnen ist. Verglichen werden dabei alle relevanten, in Deutschland zugelassenen Versicherer. Die Auswertung kostet 15 Euro. Den auszufüllenden Kupon laden Sie herunter und schicken ihn an Stiftung Warentest.

Versicherungssumme am wichtigsten

Neben dem günstigsten Versicherungstarif ist die Höhe der Versicherungssumme eines der wichtigsten Kriterien, dass Sie berücksichtigen müssen. Wenn das Darlehen für das Haus abzuzahlen ist, sollte die Todesfallsumme diesem angepasst werden. Übrigens: Für Raucher ist der Beitrag immer höher als für Nichtraucher.

Preiswerte Varianten für den Risikolebensschutz

Neben der klassischen Risikolebensversicherung bieten Versicherer auch interessante Varianten für bestimmte Lebenssituationen an.

  • Fallende Versicherungssumme: Wenn die Kinder in zehn Jahren auf eigenen Beinen stehen werden oder die Restschuld des Hauses in einem überschaubaren Zeitraum getilgt ist, bietet sich auch eine Risikolebensversicherung mit fallender Versicherungssumme an. Die Beiträge für diese Police sind günstiger. Sie funktioniert so: Zu Beginn der Laufzeit ist die Versicherungssumme hoch. Wenn die Versicherung aber kurz vor dem Auslaufen steht, ist die Todesfallsumme auch sehr gering.
  • Verbundene Verträge: Ein Paar kann auch die verbundene Risikolebensversicherung wählen. Dabei sichern sich die Partner gegenseitig ab. Die Versicherungssumme wird nur einmal beim Tod des ersten Partners fällig. Sterben beide Versicherten gleichzeitig, erhalten die Angehörigen die Todesfallsumme nur einmal ausgezahlt. Sie kostet rund zehn Prozent weniger als zwei Einzelpolicen.

Ein individuelles Angebot für diese Formen des Risikolebensschutzes unterbreitet Ihnen Stiftung Warentest, wenn Sie das auf dem Kupon ankreuzen.

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