Risikolebensversicherung Meldung

Vor allem junge Familien kann eine Risikolebensversicherung vor dem finanziellen Ruin retten. Teure Policen kosten aber doppelt so viel wie preiswerte.

Was wäre, wenn ...? Wer baut, sollte sich diese Frage stellen, besonders für den Fall, dass der Hauptverdiener stirbt. Denn die Finanzierung einer Immobilie ist oft ein finanzieller Drahtseilakt. Deshalb brauchen vor allem Familien, die bauen, eine Risikolebensversicherung.

Und nicht nur sie. Sinnvoll ist diese Police für alle, die ihre Hinterbliebenen absichern müssen. Fällt etwa eine Hausfrau und Mutter aus, braucht der Vater ­ wenn er im Beruf bleibt ­ finanzielle Reserven, um eine professionelle Kinderbetreuung bezahlen zu können.

Die Versicherung gibt es relativ günstig. Risikolebenspolicen zahlen nämlich nur bei Tod des Versicherten. Wenn er am Ende der Vertragslaufzeit noch lebt, erhält er in der Regel nichts. Achtung: Kapitallebensversicherungen zahlen zwar auch im "Erlebensfall", doch solche Policen kosten etwa zehnmal so viel. Wer nur seine Angehörigen absichern will, sollte sich deshalb keine Kapitallebenspolice aufschwatzen lassen.

Eine Risikolebensversicherung mit 100.000 Euro Versicherungssumme und 20 Jahren Laufzeit bekommt ein 30-Jähriger bei einem günstigen Anbieter schon ab etwa 140 Euro Jahresbeitrag. Doch die Preisspanne ist sehr groß: Bei einer teuren Gesellschaft kann ein solcher Vertrag durchaus auch mehr als das Doppelte kosten ­ bei gleichen Leistungen. Der Versicherungsumfang ist bei allen Unternehmen nahezu identisch, sodass man bei der Auswahl stur nach der günstigsten Prämie vorgehen kann. Es lohnt sich also, Angebote zu vergleichen. Unsere Computeranalyse erspart Ihnen die Arbeit, zig Gesellschaften einzeln anschreiben zu müssen.

Günstiger als für Männer ist der Versicherungsschutz für Frauen, da sie eine höhere Lebenserwartung haben. Für Paare kommt eine Police auf verbundene Leben infrage, bei der beide versichert sind. Noch mehr sparen Nichtraucher, weil Sterbestatistiken ihnen ein geringeres Todesfallrisiko bescheinigen: Der 30-Jährige würde hier etwa ab 90 Euro zahlen, eine Nichtraucherin nur gut 60 Euro. Als Nichtraucher gilt jedoch nur, wer seit mindestens einem Jahr nicht geraucht hat. Dabei ist absolute Nikotinfreiheit gefragt, Gelegentheitsraucher bekommen den Rabatt nicht.

Achtung:

Die Gesellschaften behalten sich das Recht vor, alle paar Jahre mit einem Urintest zu prüfen, ob der Kunde wirklich noch abstinent ist.

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