Tipps

Unverheiratete Paare. Wenn der Hauptverdiener in einer nicht ehelichen Lebensgemeinschaft seine Partnerin absichern möchte, sollte diese den Vertrag abschließen. Sie versichert dann nicht ihr eigenes Leben, sondern das Leben des Partners. So ist im Versicherungsfall die Versicherungssumme von der Erbschaftsteuer befreit. Andernfalls muss die Hinterbliebene für die Versicherungssumme, mit Ausnahme des Freibetrags von 5 200 Euro, Erbschaftsteuer zahlen.

Verbundene Leben. Für eine Familie mit Kindern ist eine Risikolebensversicherung in der Form „Verbunde Leben“ dann sinnvoll, wenn der Tod der Hausfrau und Mutter ein großes finanzielles Risiko darstellt, weil beispielsweise eine teure Hilfe für die Kinderbetreuung finanziert werden müsste. Sind beide Eltern berufstätig, ist es besser, wenn jeder eine eigene Risikolebensversicherung abschließt. Sterben dann beide Eltern, bekommen die Hinterbliebenen beide Versicherungssummen ausgezahlt. Bei einer verbundenen Leben wird die vereinbarte Versicherungssumme nur einmal ausgezahlt. Auch können bei getrennten Verträgen für jeden Versicherten unterschiedlich hohe Versicherungssummen vereinbart werden.

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