Der Einsatz psychostimulierender Medikamente wie Methylphenidat (Ritalin) wird in Deutschland eingeschränkt. Kinder und Jugendliche mit „Zappelphilipp-Syndrom“ sollen sie nur nach umfassender Diagnose und dem Versagen anderer Maßnahmen bekommen. Die Therapie ist mindestens einmal im Jahr zu unterbrechen, um den Erfolg zu prüfen. Der Beschluss trat Ende 2010 in Kraft. Er folgt einer Bewertung der europäischen Arzneimittelbehörde. Sie warnte unter anderem vor Herz-Kreislauf-Risiken durch Methylphenidat.

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