Bauspar-Kombikredite: So funktionieren die Testsieger

Die Kombikredite der Bausparkassen haben im Vergleich zu einem herkömmlichen Bankdarlehen einige Besonderheiten.

Kombination. Kombikredite sind eine Kombination aus einem Bausparvertrag und einem tilgungsfreien Darlehen. Der Kreditnehmer schließt einen Bausparvertrag mit einer Bausparsumme in Höhe seines Kreditbedarfs ab. Gleichzeitig erhält er ein tilgungsfreies Darlehen in gleicher Höhe zur Finanzierung seiner Immobilie.Der Kreditnehmer zahlt zunächst Sparraten für den Bausparvertrag und für das Vorausdarlehen nur Zinsen. Sobald er ein Mindestguthaben von beispielsweise 40 Prozent der Bausparsumme angespart hat und der Bausparvertrag zugeteilt wird, bekommt er die Bausparsumme ausgezahlt. Sie besteht aus seinem Guthaben und einem Bauspardarlehen.Dann löst er das Vorausdarlehen mit der Bausparsumme ab. Anschließend zahlt er die Raten für das Bauspardarlehen.

Laufzeit. Je nach Modell 15 bis über 30 Jahre. Je kürzer die Laufzeit, desto höher die monatliche Belastung.

Sicherheit. Die Zinsen sind in der Regel für die gesamte Laufzeit festgelegt. Einzige Unsicherheit: Der Zuteilungstermin ist nicht garantiert. Die meisten Bausparkassen schreiben den Zinssatz für das Vorausdarlehen aber bis zur tatsächlichen Zuteilung fest. Dann sind Zinserhöhungen auch bei einer verzögerten Zuteilung ausgeschlossen.

Flexibilität. Nach der Zuteilung des Bausparvertrags sind Sonderzahlungen immer möglich. Vor der Zuteilung sind sie bei einigen Bausparkassen nicht zulässig oder begrenzt.

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