Tipps

  • Renditeoptimierung. Wenn Sie die Chancen des Aktienmarktes für die Riester-Rente nutzen wollen, ist für Sie ein Fondssparplan richtig. Bei fondsgebundenen Versicherungen sind die Aktienquote und damit die Renditechancen geringer.
  • Wechsel. Einen Riester-Vertrag sollten Sie möglichst nicht vorzeitig aufgeben. Jeder Wechsel verursacht Kosten, die das Vorsorgevermögen schmälern. Bevor Sie jedoch über Jahre hinweg in einen wenig aussichtsreichen Fonds investieren, ist ein Wechsel das kleinere Übel. Bei allen fondsgebundenen Versicherungen und beim Riesterfondssparplan Cominvest/Adig Förderdepot können Sie die Fonds wechseln, ohne den Vertrag im Ganzen abbrechen zu müssen.
  • Streuung. Bei fondsgebundenen Versicherungen sollten Sie möglichst mehrere Fonds mit Topbewertung im Fonds-Dauertest auswählen. Bei RentiTop60plus von CosmosDirekt sind 3 Finanztest-Spitzenfonds im Angebot.
  • Kosten. Bei manchem Riestervertrag mit fondsgebundener Rentenversicherung kassiert der Anbieter horrende Gebühren, bevor das Geld für die Vorsorge investiert wird. Alle Details dazu sind in Finanztest 12/2003 oder online komplett und interaktiv zu finden.
  • Entnahme. Wenn Sie planen, zwischenzeitlich Geld von ihrem Riester-Guthaben für Hausbau oder Immobilienkauf zu verwenden, sind Produkte auf Aktienbasis kaum geeignet. Grund: Die Garantie, dass zumindest sämtliche Einzahlungen zur Verfügung stehen, gilt erst für den geplanten Rentenbeginn. Zwischenzeitlich können bei einer Börsenkrise empfindliche Verluste auftreten.
  • Förderrendite. Die Investition in einen Riestervertrag bringt Ihnen wegen der Zulagen und Steuervorteile garantiert eine bestimmte Mindestrendite. Beispiel: Für einen 40-jährigen Single ohne Kinder mit einem Bruttoeinkommen von 30 000 Euro macht die Förderrendite am Ende der Laufzeit 3,0 Prozent aus. Bei einem Bruttoeinkommen von 50 000 Euro gibts sogar mindestens 4,1 Prozent Rendite auf den Eigenbeitrag.

Dieser Artikel ist hilfreich. 2530 Nutzer finden das hilfreich.