So haben wir gerechnet

Wir haben für die drei Anlagevarianten eine Grundrendite von 3 Prozent auf den Beitrag angenommen. Beim Riester-Vertrag haben wir untersucht, wie sich die angesparte Summe durch die staatliche Förderung verändert. Wir unterstellen, dass die Steuerersparnis für die Bei­träge günstiger ist als die Zulagen. Zum Vergleich haben wir berechnet, wie viel bei einer ungeförderten privaten Rentenversicherung und einem Banksparplan nach Steuern von der Rendite bleibt, wenn die Rente mit 65 Jahren beginnt.

Steuerabzüge

Berücksichtigt sind sowohl die Steuern im Berufsleben als auch die im Alter. Für den Riester-Vertrag und die ungeförderte Rentenversicherung sind wir von 30 Prozent Steuersatz im Berufsleben inklusive Solidaritätszuschlag für zu versteuernde ­Einkommen von 23 000/46 000 Euro (Alleinstehende/Ehepaare) ausgegangen und ­haben angenommen, dass dieser Satz im Ruhestand um 10 Prozentpunkte sinkt.

Beim Banksparplan unterliegen die Zinsen der Abgeltungsteuer von 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag, wenn der Sparerpauschbetrag von 801 Euro im Jahr (Ehepaare 1 602 Euro) ausgeschöpft ist. Die Laufzeit der Einzahlungen und der Steuersatz des Sparers sind beim Banksparplan für die Rendite unbedeutend. Das Endkapital steht steuerfrei zur Verfügung.

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