Anbieter von Riester-Verträgen müssen künftig die wichtigsten Kenn­zahlen des Vertrags in einem Produkt­informations­blatt aufführen. Dort müssen auch die Abschluss- und Vertriebs­kosten trans­parenter als bisher dargestellt werden. Der Vermitt­lungs­ausschuss von Bundes­tag und Bundes­rat hat das Gesetz passieren lassen. Will sich der Kunde über eine Riester-Rente für den Fall der Berufs­unfähigkeit absichern, darf er dafür künftig 20 statt bisher 15 Prozent des Beitrags aufwenden.

Abge­lehnt hat der Vermitt­lungs­ausschuss jedoch die geplante Änderung beim Wohn-Riester. Das Wohn­förderkonto soll weiterhin mit 2 Prozent verzinst werden. Der Bundes­tag hatte sich dafür ausgesprochen den Zins auf 1 Prozent fest­zusetzen. Dies hatte der Bundes­rat abge­lehnt.

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