So haben wir getestet

Im Test. Wir haben alle derzeit angebotenen Varianten von Riester-Fonds­sparplänen untersucht.

Anspar­phase

Risikoklasse. Wir haben Riester-Verträge verschiedenen Risikoklassen zuge­ordnet. Riester-Fonds­sparpläne zählen zu den Risikoklassen 3 und 4. Die Wahr­scheinlich­keit, zu Beginn der Rente nur mit den Einzahlungen dazu­stehen, ist in Risikoklasse 4 höher als in Klasse 3. Produkte in Klasse 4 setzen als Rendite­baustein Fonds ein, die bis zu 100 Prozent Aktien enthalten. Zum Vergleich: In der nied­rigsten Risikoklasse 1 sind Riester-Bank­sparpläne und klassische Riester-Renten­versicherungen vertreten. Zu Klasse 2 zählen fonds­gebundene Renten­versicherungen mit statischem Konzept, bei dem die Rate fest zwischen Sicherungs­vermögen und Fonds verteilt wird. Aktienfonds­sparpläne ohne Garantie fallen in Risikoklasse 5.

Anlage-/Garan­tiekonzept. Beim Lebens­zyklusmodell sinkt der Anteil riskanter Anlagen mit zunehmendem Alter. Beim dyna­mischen Konzept wird je nach Wert des Fonds­vermögens und Rest­lauf­zeit hin- und hergeschichtet.

Gestaltungs­möglich­keiten

Ablaufmanagement. In den letzten Jahren vor der Rente wird schritt­weise in sichere Anlagen umge­schichtet.

Höchst­stands­sicherung. Erzielte Gewinne werden gesichert.

Kosten

Die Einschät­zung zu den Kosten basiert auf der Rendite­minderung. Je höher die Rendite­minderung ist, desto höher die Kosten. Die Werte zur Rendite­minderung lieferten uns die Anbieter für einen von uns vorgegebenen Modell­fall: monatlicher Beitrag 100 Euro, jähr­liche Zulage 154 Euro, Anspar­phase 30 Jahre sowie unterschiedliche Wert­entwick­lungen des Vertrags­guthabens vor Kosten.

Auszahlungs­phase

Erläuterungen siehe „Auszahl­phase“.

Dieser Artikel ist hilfreich. 35 Nutzer finden das hilfreich.