Riester-Kunden, die mit ihrem Ersparten direkt zu Beginn der Renten­phase von ihrer Bank, Fonds­gesell­schaft oder ihrem Versicherer zu einer anderen Versicherungs­gesell­schaft wechseln möchten, gucken in die Röhre. Es gibt derzeit offen­bar keinen Versicherer, der Wechselwil­lige problemlos aufnimmt und ihnen aus dem über­tragenen Kapital eine Rente auszahlt (Sofortrente). R+V und HanseMerkur nannten uns zwar entsprechende Tarife (siehe „Riester-Banksparpläne“ aus Finanztest 11/2012). In der Praxis werden sie aber wohl nicht verkauft, weil sich dies für die Versicherer nicht lohnt.

In den Filialen der Volks­bank, die zur gleichen Finanz­gruppe gehört wie die R+V, bekamen unsere Tester für die Über­tragung ihres bei einem anderen Anbieter abge­schlossenen Vertrags nur ein Angebot mit einer Mindest­aufschub­zeit von zwei Jahren. Sie müssten bis zur ersten Rente noch zwei Jahre Beiträge zahlen. Auch bei der HanseMerkur erhielten wir kein Angebot für eine Riester-Sofortrente. Möglich sei nur ein Vertrag mit einer Mindest­aufschub­zeit von fünf Jahren, hieß es bei Vermitt­lern und an der Beratungs­hotline.

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