Riester-Rente Meldung

Millionen Deutsche – fast ein Viertel der Anspruchs­berechtigten – haben die Riester-Zulage für 2009 verschenkt. Das berichtet Spiegel-Online. Grund: Die staatlichen Zulagen für Riester-Sparer gibt es nicht unbe­dingt auto­matisch. Wer nicht das Dauer­zulagen-Verfahren nutzt, sollte jetzt handeln, damit keine Förder­ansprüche für das Jahr 2010 verfallen.

Zulagen-Anspruch nicht verfallen lassen

Riester-Sparer, die ihre Zulagen für das Jahr 2010 noch nicht beantragt haben, müssen sich beeilen. Bis zum Jahres­ende 2012 muss der Antrag beim Anbieter ihres Riester-Produkts einge­gangen sein, sonst verfällt der Anspruch. Riester-Sparer verschenken dann viel Geld: Die Grund­zulage beträgt 154 Euro, hinzu kommen 300 Euro für jedes Kind, das ab 2008 geboren ist, und 185 Euro für jedes ältere Kind. Antrags­formulare gibt es bei der Bank, Versicherungs- oder Fonds­gesell­schaft – je nachdem wo der Kunde seinen Riester-Vertrag abge­schlossen hat. Der Anbieter leitet den Antrag dann an die Zulagen­stelle weiter.

Bequemes Dauer­zulagen-Verfahren nutzen

Riester-Sparer, die sich den jähr­lichen Zulagen-Papierkram sparen wollen, sollten am Dauer­zulagen-Verfahren teilnehmen. Dabei geben sie dem Anbieter die Voll­macht, in jedem Jahr für sie die Zulagen zu beantragen. Sie müssen diesen Antrag nur dann aktualisieren, wenn sich ihr Einkommen ändert und deshalb der Riester-Beitrag angepasst werden muss und wenn sie Kinder bekommen.

Tipp: Alle Informationen rund um die Riester-Rente finden Sie im aktuellen Finanztest Spezial „Riester-Rente“. Das Heft gibt es für 7,80 Euro am Kiosk oder im Shop auf test.de.

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