Die DEVK (Köln) bietet als Riestertauglichen Altersvorsorgevertrag eine Rentenversicherung mit Kapitalwahlmöglichkeit an: 20 Prozent des „privaten Rentenkapitals“, so die DEVK, dürfe sich der Sparer bei Rentenbeginn auf einen Schlag auszahlen lassen.

Andere Versicherer wollen nachziehen: „Wir haben mehrere ähnliche Anfragen. Mit Nachfolgern ist zu rechnen“, so Michael Trommeshauser, Sprecher des Bundesaufsichtsamts für das Versicherungswesen, das die Riester-Tarife genehmigt. Die Möglichkeit, 20 Prozent Kapital zu entnehmen, sahen bisher nur förderfähige Fondssparpläne vor.

So viel Geld darf aber nur entnommen werden, wenn danach noch mindestens die eingezahlten Beiträge plus Zulagen für regelmäßige Rentenzahlungen als Kapitalstock übrig bleiben. Das erwähnt die DEVK nicht.

Vorteil im Vergleich zu herkömmlichen Rentenversicherungen ist eine größere Flexibilität des Kunden. Nachteil ist der niedrigere Kapitalstock nach einer Entnahme: Die Rente wäre geringer.

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