Auf den ersten Blick verlockend: Mit der staatlich geförderten Riester-Rente können Vorsorgesparer auch einen Berufsunfähigkeitsschutz abschließen. Bis zu 15 Prozent vom Beitrag dürfen sie dafür verwenden. Doch die Sache hat zwei Nachteile:

  • Die Altersrente fällt später geringer aus, als wenn der gesamte Beitrag in die Altersvorsorge ginge (siehe Oasen in der Zinswüste).
  • Die Berufsunfähigkeitsrente ist voll steuerpflichtig, wenn der Versicherte sie tatsächlich einmal in Anspruch nehmen muss. Das schmälert die ohnehin schon kleine Rente. Von einer Berufsunfähigkeitsrente aus einem Vertrag ohne Riester-Förderung wäre dagegen nur ein kleiner Teil steuerpflichtig: der Ertragsanteil.

Tipp: Es ist besser, Altersvorsorge und Berufsunfähigkeitsschutz zu trennen.

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