86 000 Beamte haben über ihren Anbieter eines Riester-Produkts die ihnen für 2002 zustehende staatliche Zulage für ihre Riester-Rente beantragt. Doch erst rund einem Zehntel von ihnen wurde die Zulage auf dem Altersvorsorgevertrag gutgeschrieben. „Bei den anderen fehlen uns Angaben zu ihrer Besoldung von der zuständigen Besoldungsstelle“, sagt Gundula Roßbach von der Zentralen Zulagenstelle in Brandenburg.

Die Zulage, die sich im Jahr 2002 für einen Sparer auf 38 Euro jährlich und pro Kind auf 46 Euro beläuft, wird erst auf Antrag im Nachhinein von der Zulagenstelle auf das Riester-Konto des Sparers überwiesen.

Ohne Einkommensangaben kann die Zulagenstelle jedoch nicht handeln. Denn nur wenn der Sparer mindestens 1 Prozent seines Bruttogehalts 2001 ­minus der ihm zustehenden Zulage selbst eingezahlt hat, steht ihm die volle Zulage zu.

Tipp: Beamte, die ihre Zulage beantragt, aber noch nicht bekommen haben, sollten bei ihrer Besoldungsstelle nachhaken. Wer seinen Zulagenantrag noch nicht ausgefüllt hat, sollte dies möglichst bald tun. Ist der Antrag bis Ende 2004 nicht gestellt, verfällt die Zulage für 2002. Die Zulagenstelle informiert – nicht nur Beamte – über ihre Hotline unter 0 800/3 33 19 19.

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