Das Bundesarbeitsministerium hat Banken und Versicherungen mit schlechten Riester-Produkten kritisiert. Zehn Jahre nach Einführung der Riester-Rente gebe es „neben vielen guten und seriösen auch schlechte, kundenunfreundliche, kaum durchschaubare Angebote“, erklärte das Ministerium in seiner jüngsten Riester-Bilanz.

Die Zahl der Riester-Verträge erhöhte sich im ersten Quartal 2012 um 115 000 auf 15,5 Millionen. Im selben Zeitraum 2011 betrug das Plus 193 000 Verträge.

Mit 65 000 neuen Abschlüssen erzielten Wohn-Riester-Verträge in den ersten drei Monaten 2012 den stärksten Zuwachs. Es folgten Riester-Rentenversicherungen mit einem Plus von 32 000, Riester-Fondssparpläne mit einem Zuwachs von 11 000 und Riester-Banksparpläne mit 7 000 Verträgen zusätzlich.

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