Bei der Riester-Rente reicht ab 2005 ein einmaliger Antrag, um jedes Jahr von der staatlichen Zulage zu profitieren. Die Zulagenstelle darf das Einkommen eines Sparers, von dem seine Mindestzahlung abhängt, dann bei der Rentenversicherung abfragen. Nur wenn einem Sparer für ein weiteres Kind eine Zulage zusteht, muss er diese neu beantragen.

Ab 2005 gilt zudem ein einheitlicher Sockelbetrag von 60 Euro unabhängig von der Zahl der Kinder. Zulässig ist künftig eine bis zu 30-prozentige Kapitalauszahlung bei Rentenbeginn.

In Zukunft müssen die Anbieter vor Vertragsschluss eine Modellrechnung vorlegen, aus der das Guthaben des Versicherten zum Jahresende bei Zahlung gleich bleibender Beiträge hervorgeht. Bei dieser Rechnung sind für die Verzinsung der Beiträge und des Guthabens Zinssätze von 2, 4 und 6 Prozent zugrunde zu legen.

Ab 2005 dürfen Versicherer Abschlusskosten für Neuverträge auf fünf statt wie bisher zehn Jahre verteilen. Einheitstarife (Unisex) für Frauen und Männer gelten erst für Verträge ab 2006.

Dieser Artikel ist hilfreich. 116 Nutzer finden das hilfreich.