Mitglieder eines berufs­stän­dischen Versorgungs­werkes – wie Ärzte und Anwälte – haben keinen Anspruch auf staatliche Zulagen für ihren Riester-Vertrag. Das hat der Bundes­finanzhof (BFH) entschieden (Az. X R 42/14). Geklagt hatte ein Rechts­anwalt. Wie gesetzlich Versicherte sei auch er ein Pflicht­mitglied seines Versorgungs­werks und müsse deshalb das gleiche Recht auf Zulagen haben. Der BFH wider­sprach: Riester sei für jene gedacht, die wegen der Kürzung des gesetzlichen Renten­niveaus zusätzlich privat vorsorgen müssen. Davon sei der Anwalt eben nicht betroffen.

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