Riester-Fondssparplan von ebase Schnelltest

Die Fondsbank ebase bietet einen neuen Riester-Fondssparplan an, die Riester Förderrente flex. Das Besondere: Anleger können aus zwölf Aktienfonds verschiedener Gesellschaften wählen, wie den Weltaktienfonds Pioneer Global Ecology und M & G Global Basics.

Angebot

Ein Teil der Sparrate fließt in Rentenfonds von cominvest. Damit wird die bei Riester-Verträgen obligatorische Kapitalgarantie gewährleistet. Die Anleger können während der Laufzeit ihr Geld in einen anderen Fonds übertragen. Das kostet 25 Euro. Beim Kauf werden 5 Prozent der Rate als Anlagevergütung fällig. Das ist vergleichsweise viel, aber wer die Riester Förderrente flex über einen Vermittler im Internet kauft, kann Rabatt bekommen.

Vorteil

Neun der zwölf Fonds haben in der Finanztest-Bewertung mehr als 55 Punkte. Das ist mindestens „überdurchschnittlich“ (siehe Produktfinder Investmentfonds). Sollte ein Fonds während der Laufzeit schlechter werden, ist der Anleger nicht an diesen Fonds gebunden.

Nachteil

Das Produkt nutzt die Renditechancen der Aktienfonds nicht voll aus. Bei 30 Jahren Laufzeit können 60 Prozent der Sparrate in Aktienfonds fließen, bei 20 Jahren ist es ein Drittel. Es ist nicht möglich, sich über die Jahre eine Risikostreuung aufzubauen: Wer seine künftigen Raten in einen neuen Fonds investieren will, muss auch das bisher angesparte Geld in diesen Fonds übertragen. Es gibt die Riester Förderrente flex auch als gezillmerte Variante, bei der die Kosten in den ersten fünf Jahren abgezogen werden. Das ist unflexibel und oft teurer.

Finanztest-Kommentar

Eine gute Aktienfondspalette allein reicht nicht, wenn nicht genug Geld in diese Fonds fließt. Das machen die DWS Top­rente und die UniProfirente besser.

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