So machen es die anderen: Kaum Reaktionen auf den Kursrutsch

Allianz-dit-Fondsvorsorge: Die Aktienquote bei den dit-Riester-Verträgen ist verringert worden. „Wir wollten ein bisschen Risiko rausnehmen“, sagt Marc Savani. In welche Fonds das Geld der Sparer fließt, hängt bei dit von ihrem Geburtsjahr ab. Bei den Jahrgängen 1952 bis 56 zum Beispiel wurde die Quote von 42,7 auf 37,5 Prozent abgeschmolzen. Bei den Jahrgängen ab 1976 beträgt die Aktienquote noch 95,3 Prozent nach zuvor 97,7 Prozent.

Cominvest Förderdepot: Beim Cominvest Förderdepot handelt es sich um ein statisches Konzept. Das heißt, es werde nicht umgeschichtet, wenn die Börse wackele, teilte Cominvest mit.

Deka-Bonusrente: „Keine außerplanmäßigen Umschichtungen von Aktien in Rentenpapiere erforderlich.“ Das habe die Überprüfung in der aktuellen Marktphase ergeben, sagt Deka-Sprecherin Felizitas Mertz. Bei der Deka Bonusrente halten nur Riester-Sparer unter 45 Jahren einen Aktienanteil von 100 Prozent. Bei älteren Sparern baut die Fondsgesellschaft der Sparkassen die Aktienquote systematisch ab. Die Sicherungsphase beginnt bei der ­Bonusrente mit 55 Jahren. Nur bei solchen Sparverträgen habe Deka 2008 Aktienanlagen in Rentenfonds umgeschichtet.

DWS: Die DWS, die Fondsgesellschaft der Deutschen Bank, hat 2008 bei ihren Riester-Produkten den Aktienanteil nicht zugunsten von Renten verringert. Das hat DWS-Sprecher ­Baki Irmak bestätigt. Wer also die Toprente Dynamik bespart, hat trotz des Aufs und Abs an der Börse zu 85 Prozent Aktien in seinem Spartopf. Bei der Toprente Balance für ältere Riester-Einsteiger beträgt der Aktienanteil derzeit 50 Prozent. Fünf Jahre vor Rentenbeginn wird bei beiden Varianten das Vermögen nach und nach vollständig in Rentenfonds umgeschichtet.

HansaGeneration-Plan: Wie hoch der Aktienfondsanteil in den Dachfonds von HansaGeneration-Plan ist, bleibe den Fondsmanagern überlassen, sagt Sprecher Wolff Seitz. Höchstgrenzen gibt es aber, die abhängig von der Restlaufzeit des Vertrags sind. Bei 24 Jahren bis zum Vertragsende dürfen noch 90 Prozent, bei 12 noch 50 bis 60 Prozent und bei 6 Jahren noch 20 Prozent ­Aktien im Vertrag stecken.

Postbank-Förderfonds-Sparplan (vormals BHW-Förderfonds): In der turbulenten Marktphase zu Beginn des Jahres hat die Postbank die Aktienquote im Mischfonds Triselect um 7 Prozent verringert. Inzwischen liegt sie wieder bei 28 Prozent und damit nur 2 Prozent unter dem Soll von 30 Prozent.

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