Zins­erträge gelten bei Riester-Verträgen nicht als einge­zahlte Beiträge. Sie werden deshalb bei der Berechnung der Riester-Zulagen nicht einbezogen. Eine solche Entscheidung des Finanz­gerichts Berlin-Brandenburg bestätigte der Bundes­finanzhof (Az. X R 41/13). Der Kläger hatte in den Jahren 2007 und 2008 keine Beiträge gezahlt. Dem Riester-Vertrag waren lediglich Zinsen gutgeschrieben worden. Die Zulagen­stelle hatte für die beiden Jahre keine Zulagen gezahlt, da sie die Erträge nicht als Alters­vorsorgebeitrag wertete.

Tipp: Riester-Sparer erhalten die vollen Zulagen vom Staat nur, wenn sie die Mindest­beiträge einzahlen. Das sind 4 Prozent des Vorjahres­bruttos abzüglich der Riester-Zulagen, maximal aber 2 100 Euro im Jahr.

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