So fließt die Riester-Förderung

  • Vertrag beginnen. Die Riester-Förderung lässt sich über einen riester-tauglichen Fonds- oder Banksparplan oder eine Rentenversicherung nutzen.
  • Antrag auf Zulagen. Der Staat zahlt jährlich eine oder mehrere Zulagen in den Vertrag ein. Für 2006 erhält jeder auf Antrag für sich 114 Euro Grundzulage und 138 Euro Zulage pro Kind, für das er Kindergeld erhält. Pro Kind bekommen Eltern nur eine Zulage. Sie müssen sich einigen, wer sie nimmt. Volle Zulagen sichern sich Sparer, die 3 Prozent ihres Bruttoeinkommens des Vorjahres minus Zulage selbst zahlen. Wer weniger spart, erhält weniger Zulage. Mehr als 1 575 Euro insgesamt sollten es nicht sein. Mehr wird nicht gefördert. Geringverdiener zahlen mindestens 60 Euro.
  • Steuervorteile. Was Sparer in ihren Riester-Vertrag einzahlen, können sie von der Steuer absetzen. Sie müssen der Steuererklärung dafür eine Bestätigung ihres Anbieters über ihren selbstgezahlten Beitrag beilegen. Zulagen werden von der Steuerersparnis abgezogen. Für 2006 und 2007 können Riester-Sparer jeweils einen Beitrag bis zu 1 575 Euro geltend machen, ab 2008 dauerhaft 2 100 Euro, immer einschließlich Zulagen. Je nach Umfang der Zulagen (Kinderzahl) variiert der maximal geförderte Eigenanteil.
  • Ausland. Wer im Alter seinen Hauptwohnsitz ins Ausland verlegt, muss die Förderung zurückzahlen. Weil er seine Rente nicht mehr in Deutschland versteuert, kann sich die Sache für ihn dennoch gelohnt haben.

Dieser Artikel ist hilfreich. 6992 Nutzer finden das hilfreich.