Deka–Bonusrente

Riester-Förderung Test

Konzept: Das Riester-Fondsangebot der Deka umfasst acht Fonds mit einer unterschiedlichen Mischung aus Aktien und ­Renten. In welchen dieser Fonds der Anleger einzahlt, hängt von seinem Alter bei Vertragsschluss ab. Je älter er ist, desto ­höher der Rentenanteil im Fonds. Nur Anleger, die bis Ende des 40. Lebensjahres einsteigen, zahlen anfangs in einen Fonds ein, der zu 100 Prozent in Aktien anlegt. Ab dem 45. ­Lebensjahr wird aber schon in den Deka-BR 85 umgeschichtet, der nur noch zu 80 Prozent in Aktien investiert. Sparer, die bei Vertragsabschluss 45 bis 50 Jahre alt sind, zahlen in den Deka-BR 20 ein. Der Aktienanteil des Fonds beträgt hier nur noch 15 Prozent. Wann und wie oft in welche Fonds umgeschichtet wird, hängt ebenfalls vom Einstiegsalter ab. Bei allen Altersstufen beginnt ab dem 55. Lebensjahr eine Sicherungsphase mit einer maximalen Aktienquote von 30 Prozent.

Finanztest-Urteil: Das Produkt ist relativ kompliziert. Nur der ­Deka-BR 100 hat auch eine Aktienquote von 100 Prozent. Alle­ ­anderen Fonds haben jeweils eine um 5 Prozentpunkte niedrigere Aktienquote, als der Name vermuten lassen könnte. Der durchschnittliche Aktienanteil ist mit Ausnahme für ganz junger Einsteiger für alle Altersklassen sehr vorsichtig bemessen. Entsprechend begrenzt sind auch die Renditechancen.

Seit dem 1. Juli 2002 erzielte die Deka-Bonusrente nur durchschnittliche Ergebnisse. Besonders schlecht schnitt die Deka-­Bonusrente bisher für den 50-jährigen Einsteiger ab.

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