Glossar

Abschluss­gebühr

Bausparer zahlen eine Abschluss­gebühr von meist 1 Prozent der Bausparsumme. Bei Riester-Verträgen wird sie auf die ersten fünf Jahre verteilt.

Bauspardarlehen

Die Höhe des Kredits ergibt sich meist aus der Differenz zwischen Bausparsumme und Guthaben. Es gibt aber auch Tarife mit einem festen Darlehens­anspruch von 50 oder 60 Prozent der Bausparsumme. Der Zins­satz für den Kredit beträgt in unserem Test 1,50 bis 3,90 Prozent, die Lauf­zeit oft sieben bis zwölf Jahre.

Bausparsumme

Die Bausparsumme wird ausgezahlt, wenn der Vertrag die Zuteilungs­voraus­setzungen (Mindest­guthaben und nötige Bewertungs­zahl) erfüllt. Die Summe wird im Vertrag vereinbart. Von ihr hängen die Abschluss­gebühr, das für die Zuteilung nötige Mindest­spar­guthaben und der Tilgungs­beitrag ab.

Bewertungs­zahl

Kenn­ziffer für die Spar­leistung eines Bausparers, von der die Zuteilung und oft auch die Darlehens­konditionen abhängen Grafik: Fahrplan für Bausparer.

Gutha­benzins

Der Gutha­benzins beträgt im Test 0,1 bis 2,0 Prozent. Bei Darlehens­verzicht gibt es in einigen Tarifen einen Bonus.

Mehr­zuteilung

Bei Tarifen mit Mehr­zuteilung kann der Bausparer ein höheres Bauspardarlehen wählen und sich so mehr als die Bausparsumme auszahlen lassen. Dafür zahlt er höhere Tilgungs­beiträge.

Mindest­spar­guthaben

Vor der Zuteilung des Vertrags muss der Bausparer meist 30 bis 50 Prozent der Bausparsumme ansparen.

Tilgungs­beitrag

Monats­rate, die der Bausparer für das Darlehen zahlen muss. Viele Tarife lassen dem Sparer die Wahl zwischen verschieden hohen Tilgungs­beiträgen.

Wahl­zuteilung

Bei einigen Tarifen kann der Bausparer nach einer Mindest­lauf­zeit jeder­zeit die Zuteilung beantragen. Eine frühe Zuteilung wird allerdings mit einem höheren Tilgungs­beitrag, einem nied­rigeren Darlehen oder anderen Nach­teilen erkauft.

Zuteilung

Zeit­punkt, ab dem die Bausparsumme zur Auszahlung bereit steht.

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