Staatliche Riester-Förderung: Hohe persönliche Rendite

Selbst wer noch keine klaren Vorstel­lungen von seiner weiteren Lebens­planung hat, kann ohne Bedenken einen Riester-Bank­sparplan abschließen. Bei einem vorzeitigen Ausstieg droht kaum finanzieller Schaden. Nur die bereits erhaltene staatliche Förderung müssten Sparer dann zurück­zahlen.

Neben einer Grund­zulage von maximal 154 Euro pro Jahr gibt es 300 Euro für jedes ab 2008 geborene und 185 Euro für jedes ältere Kind. Gutverdiener profitieren stärker von hohen Steuererspar­nissen als von den Zulagen. Die volle Förderung erhält, wer jähr­lich 4 Prozent seines renten­versicherungs­pflichtigen Einkommens einzahlt. Mehr als 2 100 Euro werden nicht gefördert.

Die staatliche Unterstüt­zung hat entscheidenden Einfluss auf den Spar­erfolg und bringt selbst bei nied­riger Verzinsung eine hohe persönliche Rendite. Beispiel: Ein lediger 32-Jähriger mit einem Jahres­einkommen von 52 500 Euro kann durch volle Ausschöpfung der Zulagen und Steuer­vorteile seine persönliche Rendite auf gut 5 Prozent erhöhen, wenn der Sparplan nur 3 Prozent pro Jahr gebracht hat. Bei kürzerer Lauf­zeit ist der Effekt noch stärker: Eine Sparplanrendite von 1 Prozent ließe sich nach 15 Jahren auf über 6 Prozent hebeln.

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