Tipps

  • Sparplan. Lassen Sie sich stets einen individuellen Sparplan bis zum geplanten Rentenbeginn erstellen. Aus dem Sparplan sollten der für die maximale Förderung erforderliche Jahresbeitrag, der zu erwartende Kapitalstand am Ende der Sparphase und die Höhe der Rente hervorgehen, mit der Sie ungefähr rechnen können.
  • Rendite. Lassen Sie sich von den unterschiedlichen Bonusregelungen der Banken nicht verwirren. Nicht die Höhe der Boni ist entscheidend, sondern die Rendite, da sie alle Erträge und Kosten enthält. Bestehen Sie darauf, dass die Bank Ihnen die voraussichtliche Sparrendite bis zum Rentenbeginn ausrechnet.
  • Entnahme. Wollen Sie sich zum Rentenbeginn möglicherweise 20 Prozent Ihres Vorsorgekapitals auszahlen lassen, dann achten Sie darauf, dass Ihnen diese Option auch ausdrücklich im Vertrag eingeräumt wird.
  • Lockangebote. Schließen Sie keinen Vertrag mit befristetem Spitzenzinssatz ab, wenn nicht vertraglich geregelt ist, wie der Zinssatz danach festgelegt wird.
  • Referenzzinssatz. Bevorzugen Sie Angebote, bei denen der Zinssatz fest an die Entwicklung der Umlaufrendite öffentlicher Anleihen gekoppelt ist, sofern die Bank weniger als einen Prozentpunkt von der Umlaufrendite abzieht.

Riester-Banksparpläne im Kurzportrait

  • Produkt. Riester-Banksparpläne sind staatlich geförderte, verzinsliche Ratensparverträge, bei denen das Sparkapital ab Rentenbeginn (frühestens ab 60 Jahren) in eine lebenslange Rente umgewandelt wird.
  • Eignung. Diese Anlage eignet sich vor allem für Sparer ab 50 Jahren und für jüngere Anleger, die den Vertrag später für eine Eigenheimfinanzierung nutzen wollen.
  • Renditeerwartungen. Je nach Angebot und Laufzeit schwankt sie zwischen 3 und 6 Prozent.
  • Sicherheit. Sie ist auch während der Laufzeit sehr hoch. Denn es ist garantiert, dass die gutgeschriebenen Zinsen und das angesparte Kapital erhalten bleiben.
  • Transparenz. Bei den meisten Sparplänen ist unklar, wie die Bank die Zinsen in der Zukunft festlegt. Transparent ist nur eine Kopplung des Vertragszinses an die Entwicklung eines Kapitalmarktzinssatzes bei einigen Volksbanken.

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