Riester-Auszahl­phase Test

Das Renten­alter ist erreicht – aber wie lässt sich das ersparte Riester-Geld am besten nutzen?

Aus Riester-Sparern werden irgend­wann Riester-Rentner. Doch was tun mit dem Guthaben, wenn es endlich in den Ruhe­stand geht? Eine Rente ist nur eine von fünf Optionen. test.de stellt die Möglich­keiten vor und zeigt, wie sie sich steuerlich auswirken.

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TestRiester-Auszahl­phase12.12.2017
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Optionen für die Auszahl­phase der Riester-Rente

Immer mehr Riester-Sparer erreichen den Ruhe­stand. Zu Beginn der Renten­phase müssen sie sich über­legen, wie sie ihren Riester-Vertrag nutzen wollen. Dabei gibt es grund­sätzlich fünf Optionen:

  • Lebens­lange Rente aus dem angesparten Guthaben.
  • Teil­auszahlung von 30 Prozent des Vermögens und den Rest als Rente.
  • Investition ins Eigenheim. Sie können das Guthaben verwenden, um eine selbst­genutzte Immobilie zu entschulden, zu kaufen oder zu bauen – auch der alters­gerechte Umbau des Eigenheims ist drin
  • Volle Auszahlung des Betrags. Zulagen und Steuer­erleichterungen müssen zurück­gezahlt werden.
  • Abfindung. Kapital­auszahlung des vollen Betrags ohne Rück­zahlungen, wenn die Riester-Rente 30,45 Euro im Monat (2018) nicht über­steigt.

Das bietet der Test Riester-Auszahl­phase

Fünf Optionen. Wir erklären, wie Riester-Sparer ihr Guthaben nutzen können und zeigen, wie sich die verschiedenen Varianten steuerlich auswirken.

Modell­fall. Wir spielen die einzelnen Optionen anhand eines konkreten Modell­falls durch und zeigen, wie viel Geld für den Riester-Rentner je nach Variante drin ist.

Anbieter­wechsel. Wir beleuchten, was das Alters­vorsorge-Verbesserungs­gesetz von 2013 bisher gebracht hat, nennen konkrete Wechsel­möglich­keiten und erklären, warum Riester-Sparer es gleich­wohl immer noch schwer haben, zur Auszahl­phase den Anbieter zu wechseln.

Schritt-für-Schritt-Anleitung. Unsere Grafik veranschaulicht, was Sparer tun müssen, wenn sie zur Auszahl­phase den Vertrag wechseln wollen.

Steuern auf die Riester-Rente

Grund­sätzlich fallen bei der Auszahlung von Riester-Renten Steuern an. Die Zahlungen an das Finanz­amt müssen also mitbedacht werden. Wir stellen die einzelnen Optionen für die Auszahl­phase und auch ihre steuerlichen Auswirkungen vor. Je nachdem, welche Variante die Riester-Sparer wählen, fällt die Einkommensteuer sehr unterschiedlich aus. Wie und warum zeigen wir an unserem Modell­rentner.

Immobilien­investment oft attraktiv

Gerade für Sparer mit Riester-Banksparplänen kann es interes­sant sein, das Geld ins Eigenheim zu stecken. Wie wir von unseren Lesern wissen, sind Auszahl­pläne und Verrentungs­angebote einiger Banken und Sparkassen sehr nied­rig. Der Wechsel zu einem Versicherer ist selten möglich. Und das, nachdem die Politik den Anbietern im Jahr 2016 genau dafür finanzielle Anreize gegeben hat. Obwohl das nichts gebracht hat, rührt sie sich seither nicht.

Versicherungs­kunden im Vorteil

Für Kunden mit einer klassischen Renten­versicherung kommt ein Wechsel kaum infrage. Die garan­tierte Verzinsung, mit der sie ihren Vertrag abge­schlossen haben, gilt auch für die Rente, die ihnen in der Auszahl­phase gezahlt wird. Sie lag bei einem Abschluss vor 2004 bei bis zu 3,25 Prozent, vor 2007 noch bei bis zu 2,75 Prozent. Heute ist der Höchst­rechnungs­zins dagegen auf kümmerliche 0,9 Prozent gefallen. Würden Kunden zur Verrentung einen neuen Vertrag abschließen, bekämen sie für die gesamte Renten­phase den neuen, geringeren Zins garan­tiert. Selbst höhere Über­schüsse können das kaum wett­machen (siehe auch Verträge im Zinstief – was nun?).

Riester-Renten eher gering

Eins ist jedoch klar: Allzu üppige Auszahlungen können angehende Riester-Rentner ohnehin noch nicht erwarten. Und das hat nicht nur mit schlechten Auszahlungs­angeboten und nied­rigen Zinsen in der Anspar­phase zu tun. Bei Vertrags­lauf­zeiten von bisher höchs­tens 16 Jahren und einer Höchst­fördersumme von mitt­lerweile 2 100 Euro pro Jahr, die in die Verträge fließt, kommen keine riesigen Guthaben zusammen. Wenig Kapital heißt kleine Rente.

Nutzer­kommentare, die vor dem 12. Dezember 2017 gepostet wurden, beziehen sich noch auf die Vorgänger-Unter­suchung aus Finanztest 4/2016.

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