Riesen­bärenklau Meldung

Abstand halten. Das Gift der Herkuless­taude kann die Haut schwer verletzen.

Pracht­voll thronen die Blüten­stände auf dem röhren­artigen Stängel des bis zu vier Meter hohen Riesen­bärenklaus. Doch Vorsicht: Der Saft der auch Herkuless­taude genannten Pflanze enthält Furocumarin, das auf der Haut – durch Sonnen­strahlen akti­viert – zu schweren Entzündungen mit Blasen führen kann. Sie gleichen Verbrennungen. Oft hinterlassen sie Narben und Pigmentierungen. Experten empfehlen, Herkuless­tauden mit Stumpf und Stiel zu beseitigen, um eine weitere Verbreitung zu verhindern.

Tipp: Tragen Sie bei Kontakt mit der Pflanze Arbeits­hand­schuhe und feste Kleidung, die alle Haut­partien bedeckt. Entfernen Sie Blüten­stände, bevor sie Samen verstreuen. Stechen Sie die Wurzel mit einem Spaten am besten 10 bis 15 Zenti­meter unter­halb der Erdoberfläche ab. Entsorgen Sie Pflanzenreste im Hausmüll oder verbrennen Sie diese.

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