Rezept des Monats Rezept

Diese knackig-frische Vorspeise weckt Frühlingsgefühle: Dafür sorgen selbstgemachte Olivenpaste und Zucker­schoten. Sie sind auch als Gemüsebeilage für Fleisch oder Fisch geeignet. Die Zubereitung dauert kaum zehn Minuten.

Zutaten für 4 Personen:

Tapenade:

  • 200 g schwarze Oliven ohne Stein
  • 50 g Kapern
  • 3 Anchovis
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1–2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zuckerschoten:

  • 400 g Zuckerschoten
  • 1/2 kl. rote Chili
  • 1 EL halbgetrocknete Tomaten
  • je 1 EL gehackte Petersilie, Basilikum
  • 200 g Schafskäse
  • 2–3 EL Olivenöl

Nährwerte pro Person:

  • Eiweiß: 13 g
  • Fett: 40 g,
  • Kohlenhydrate: 15 g,
  • Kilojoule/Kilokalorien: 1 985/474.

Zubereitung

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  • Schritt 1: Die Zuckerschoten in 200 Milliliter kochendem Salzwasser für zwei Minuten blanchieren. Danach unter fließendem Wasser abschrecken.
  • Schritt 2: Die Chilischote entkernen und in feine Ringe schneiden, die getrockneten Tomaten kleinhacken. Aus Chili, Tomaten, gehackten Kräutern und etwas Olivenöl eine Soße für den Schafskäse rühren.
  • Schritt 3: Jetzt die Tapenade zubereiten. Dazu Oliven, Kapern, Anchovis, Knoblauch und Olivenöl in ein hohes Gefäß geben und mit einem Pürierstab cremig rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Schritt 4: Die Zuckerschoten auf einen großen Teller geben. Mit einem kleinen Löffel die Olivenpaste in kleinen Häufchen auf den Zuckerschoten verteilen.
  • Schritt 5: Den Schafskäse dazulegen. Alles mit dem Kräuter-Chili-Tomaten-Öl beträufeln. Dazu passt frisches Brot.

Tipps

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  • 1. Wer dieses Rezept gleich als Hauptgang servieren möchte, hat viele Möglichkeiten: Es passen dazu kleine Pellkartoffeln, kurzgebratenes Fleisch wie Kalbskotelett oder auch Fisch wie Kabeljau.
  • 2. Zuckerschoten sind eine Erbsensorte, die sehr früh geerntet wird und einen hohen Zuckergehalt hat. Die Schoten schmecken knackig und können roh mitsamt Schale gegessen werden. In Europa haben sie nur kurz im Frühjahr Saison, sonst werden sie von weiter her importiert. Für das Rezept können die Schoten durch junge Bohnen oder Zucchini ersetzt werden.
  • 3. Tapenade ist nicht gleich Pesto: Für Tapenade werden Oliven, Anchovis und Kapern püriert, für Pesto Kräuter, Parmesan und Öl im Mörser zerstampft. Beide halten sich einige Wochen im Kühlschrank – im Glas mit Öl bedeckt.
  • 4. Dieses Rezept stammt aus dem Kochbuch „Sehr schnell kochen“. Wer Lust auf mehr bekommen hat, kann es unter www.test.de/shop für 19,90 Euro bestellen.

Wissenswertes

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Ob griechische Kalamata, spanische Arbequina oder italienische Taggiasca – Olivensorten gibt es tausende. Rund 90 Prozent der Ernte wird zu Öl verarbeitet, fleischige Sorten zu Speiseoliven. Bis heute wachsen die meisten Oliven rund ums Mittelmeer, allein auf Kreta soll es 20 Millionen Bäume geben. Unreife Früchte sind grün, mit zunehmender Reife werden sie violett bis schwarz. Grüne Oliven sind wegen ihrer Bitterkeit ungenießbar und werden darum mit Natronlauge behandelt. Im Anschluss werden sie – wie alle anderen Oliven auch – in Salzlake oder Öl eingelegt und haltbar gemacht. An Feinkosttheken ist die Auswahl groß: Es gibt sie mit oder ohne Stein, mit Kräutern, Knoblauch oder Mandeln gefüllt. In Frankreich püriert man sie zusammen mit Kapern und Anchovis. Diese Olivenpaste heißt Tapenade.

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