Rezept des Monats Rezept

Ein Genuss für alle Knofelfans: Skordalia. Viel Knoblauch und viel Olivenöl geben diesem Kartoffe­­l­püree grie­chischer Art die ganz be­­son­dere Note.

Zutaten

Rezept des Monats Rezept

Für 4 Portionen

  • 250 g Kartoffeln (mehlig oder vorwiegend festkochend)
  • 3 bis 5 Knoblauch­zehen
  • 6 bis 7 El Olivenöl (60 bis 70 g)
  • 1–2 EL Essig oder Zitronensaft
  • Etwas Salz

Zubereitung

Schritt 1 Die ungeschälten Kartoffeln waschen, 25 Minuten in Salzwasser garen, abgießen, kurz im offenen Topf nachtrocknen lassen.

Schritt 2 Währenddessen die Knoblauchzehen schälen und durch eine Knoblauchpresse drücken oder mit Salz in einem Mörser zerdrücken. Mit Öl und Essig mischen.

Schritt 3 Kartoffeln pellen, mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken. Nach und nach die Öl-Essig-Knoblauchmischung unterrühren.

Schritt 4 Mit Salz abschmecken und mit einem Schneebesen rühren, bis das Püree cremeartig ist.

Nach Geschmack mit klein gehackter Petersilie, Thymianblättchen, schwarzen Oliven oder zerkleinerten Walnüssen garnieren.

Tipps

  • Skordalia schmeckt warm und kalt zu Kurzge­bratenem, insbesondere zu Fisch und Lamm und zu gebackenem Gemüse. Oder einfach auf dem Brot zum Beispiel als Vorspeise.
  • Variation: Geben Sie 150 Gramm gemahlene Mandeln oder Walnüsse zum Grundrezept.
  • Für Skordalia ist eine cremeartige Konsistenz erwünscht. Deshalb dürfen Sie hier – anders als für ein herkömmliches Kartoffelpüree, das unbedingt locker bleiben muss – den Elektromixer einsetzen. In Griechenland verwendet man anstelle von Kartoffeln bisweilen auch eingeweichtes Brot.
  • Den besten frischen Knoblauch gibt es im Frühjahr. Dann sind die Zehen prall, saftig, sehr aromatisch und nicht zu scharf.

Nährwert

Eine Portion enthält:
Eiweiß: 0,8 g
Fett: 16 g
Kohlenhydrate: 8 g
Ballaststoffe: 1 g
Kilojoule / Kilokalorien: 755 / 180

Stichwort Gesundheit: Die positive Herz-Kreislauf-Wirkung frischer Knoblauchzehen ist legendär. Wissenschaftlich unumstritten sind die antimikrobiellen Eigenschaften des Knoblauchs, die insbesondere bei Infektionen des Magen-Darm-Trakts hilfreich sein können.

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