Rezept des Monats Rezept

Scharf, schärfer, am schärfsten! Eine mexikanische Salsa ist nun mal eine feurige Würzsoße. Und die schmeckt zu Nachos so gut wie zu Grillfleisch.

Zutaten

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Für je 4 Portionen:

Salsa 1

  • 200 g Tomaten
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Chilischote
  • 3 Stiele Koriandergrün
  • 2 EL Öl
  • Salz, Zucker

Salsa 2

  • 1 Avocado
  • 100 g Tomaten
  • 1 Chilischote
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 El Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer, Zucker, Koriandergrün

Salsa 3

  • 1/4 Honigmelone
  • 2 EL Weißweinessig
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Chilischote
  • Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung

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Salsa 1
Tomaten mit kochendem Wasser übergießen, dann häuten, entkernen und sehr fein würfeln. Zwiebel und vom Stiel abgezupftes Koriandergrün fein hacken. Ebenso die Chilischote, eventuell vorher die scharfen Samenkerne entfernen. Alles mit Öl verrühren. Mit Salz und einer Prise Zucker abschmecken.

Salsa 2
Tomaten wie bei Salsa 1 häuten und entkernen, ebenso die Avocado. Das Fruchtfleisch mit Zitronensaft pürieren oder mit einer Gabel zerquetschen. Gehäutete Knoblauchzehen, Chilischote, Frühlingszwiebel und Koriandergrün sehr fein hacken, unter das Tomaten-Avocado-Mus rühren. Abschmecken mit Salz, Pfeffer, Zucker.

Salsa 3
Melone schälen, entkernen. Das Fruchtfleisch pürieren. Essig und Öl unterrühren, mit Salz, etwas Zucker und fein mit dem gehackten Chili abschmecken.

Tipps

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  • Im Handel werden Chilischoten auch als Pfefferschoten, Peperoni oder Peperoncini angeboten. Sie sind oft unterschiedlich in der Schärfe.
  • Wenn Sie Koriander partout nicht ausstehen können: Bei Salsa 1 und Salsa 2 können Sie auch Petersilie nehmen. Zwiebeln sind besser verdaulich und schmecken nicht aufdringlich vor, wenn Sie die gehackten Würfel kurz überbrühen.
  • Beim Hacken der Chilischoten tragen Sie am besten Haushaltshandschuhe. Sonst sorgt ein unwillkürlicher Griff ans Auge oder an die Nase für starkes Brennen und langwierigen Tränenfluss.
  • Salsas müssen scharf sein. Sehr scharf. Sollten Sie sich zu reichlich bedient haben, hilft Milch, etwas Alkohol oder einfach Brot, den brennenden Gaumen wieder einigermaßen zu neutralisieren.
  • Anstelle frischer Chilischoten sind getrocknete Schoten oder Cayennepfeffer eine zwar weniger aromatische, aber durchaus scharfe Notlösung.

Nährwert

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Eine Portion enthält etwa 90 Kilokalorien.

Chili und Peperoni

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Sie sind die Vorfahren des Gemüsepaprikas. Für sie gilt: Je kleiner die Schote, desto schärfer. Rund 120 Chilisorten gibt es weltweit – und entsprechend viele Schärfegrade. Die lassen sich sogar wissenschaftlich exakt beziffern, zum Beispiel mit einem Chromatografie-Verfahren. So können Schärfegrade zwischen 0 (Gemüsepaprika) und etwa 300 000 (Habanero Chili) unterschieden werden. Cayennepfeffer zum Beispiel, dessen brennende Schärfe so manchen Mitteleuropäer schon zusammenzucken lässt, liegt nur bei etwa 40 000. Doch die Vorlieben ändern sich: Neuerdings gibt es auch hierzulande Schokolade mit Chili – wie einst bei den Azteken.

Stichwort Gesundheit: Für die Schärfe sorgt beim Chili Capsaicin. Dieser Stoff löst Verschleimungen in Nebenhöhlen und Atemwegen. Und er soll den Magen vor Entzündungen schützen können. Wer allerdings gerade ein Magengeschwür hat, sollte Chili samt dem scharfen Capsaicin lieber meiden.

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