Rezept des Monats Rezept

Weich gekocht und süß-sauer eingelegt – das war gestern. Wir servieren Rote Bete auf neue Art: knackig roh und frisch, exotisch gewürzt und sehr gesund.

Zutaten

Für 4 Portionen

  • 250 g Rote Bete
  • 250 g feste Äpfel  (gut: Braeburn)
  • frische Ingwerknolle  (pflaumengroß)
  • einige Walnüsse
  • 2 EL Walnussöl
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 TL Honig, Salz
  • etwas Chili
  • junge, kleine  Rote-Bete-Blättchen

Zubereitung

Schritt 1 Rote Bete schälen, ebenso die frische Ingwerknolle. Rote Bete grob raffeln oder klein hacken. Ingwer ebenfalls hacken oder reiben.

Schritt 2 Aus Zitronensaft, Salz, Chili, Honig und Walnussöl eine Marinade rühren, mit der Roten Bete und dem Ingwer gut vermischen.

Schritt 3 Jetzt die gewaschenen Äpfel mit Schale klein hacken und untermischen. Ebenso einige zerkleinerte Walnüsse. Ein paar Rote-Bete-Blättchen in feine Streifen schneiden und unter den Salat heben.

Tipps

  • So richtig asiatisch schmeckt der Salat, wenn Sie statt der Rote-Bete-Blätter etwas Koriandergrün verwenden. Heimatlicher für den Gaumen wird es wiederum, wenn Sie anstelle von Ingwer mit etwas frisch geriebenem Meerrettich würzen. Auf Chili und Honig sollten Sie bei dieser Kombination allerdings verzichten.
  • Auch gegart sind Rote Bete vielseitig. Rezeptbeispiel: „Kartoffelsalat rosé“. Festkochende Kartoffeln und Rote-Bete-Knollen in Scheiben schneiden und zu gleichen Teilen miteinander vermischen. Die restlichen Zutaten können Sie nach Gusto variieren. Bereits fertig gegarte Rote Bete finden Sie vakuumverpackt in vielen Gemüseauslagen.
  • Rote-Bete-Flecken sind hartnäckig. Ziehen Sie sich bei der Zubereitung Haushaltshandschuhe an, schälen Sie im Wasserbad, hacken Sie auf einem großen Brett. Flecken an der Kleidung sofort kalt ausspülen, über Nacht in kaltem Wasser einweichen und dann ausspülen. Auch hilfreich ist die Fleckenbehandlung mit Borax.

Nährwert

Eine Porton enthält:

Eiweiß: 1 g
Fett: 5 g
Kohlenhydrate: 13 g
Ballaststoffe: 3 g
Kilojoule: 415
Kilokalorien: 100

Rote Bete

Rezept des Monats Rezept

Je kleiner, desto feiner: Das gilt auch für Beta vulgaris, die rote Rübe. Das attraktive, rot-grün gemaserte Laub darf mitgegessen werden. Insbesondere jüngere Blätter eignen sich vorzüglich für Salate und als Blattgemüse.

Stichwort Gesundheit

Ihre intensiv blau­violette Tönung verdankt die Rote Bete dem Pflanzenfarbstoff Anthocyan. Er ist antioxidativ sehr wirksam und bekämpft im Körper schädigende Sauerstoffradikale. Doch Rote Bete speichert auch viel Nitrat. Deshalb sollten Sie bei häufigem Verzehr Ware aus biolo­gi­schem Anbau bevorzugen.

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