Rezept des Monats Rezept

Im Herbst lockt die Quitte. Schon die alten Griechen schätzten ihr lieblich-sinn­liches Aroma. Früchte, die bei uns gedeihen, entfalten es oft erst beim Kochen oder Backen. So wie in dem Strudel, der nicht nur Sonn­tagnach­mittage versüßt.

Zutaten für 12 Portionen

Für den Strudelteig:

  • 225 g Dinkelmehl
  • 3 EL Rapsöl
  • 1/2 TL Salz
  • 110 Milliliter lauwarmes Wasser

Für die Quittenfüllung:

  • 600 g Quitten
  • 200 g Birnen
  • Saft und Zesten einer Biozitrone
  • 75 g gehackte Walnuss­kerne
  • 50 g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL gemahlener Koriander
  • 1 Prise gemahlene Nelken
  • 3 EL Calvados (alternativ: Apfelsaft)
  • 60 g geschmolzene Butter
  • 4 EL Semmelbrösel
  • Puder­zucker

Für die Vanillesahne:

  • 150 ml gekühlte Schlagsahne
  • Mark einer Vanilleschote
  • 2 EL gesiebter Puder­zucker

Zubereitung

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Schritt 1: Für den Teig in einer Schüssel Mehl, Wasser, Öl und Salz mit den Knet-haken eines Rühr­geräts verkneten, dann mit den Händen. In Folie wickeln, 30 Minuten bei Raum­temperatur ruhen lassen.

Schritt 2: Ofen vorheizen (180 Grad, Ober- und Unter­hitze). Quitten und Birnen waschen, vierteln, entkernen, in dünne Scheiben schneiden. Mit Zitronensaft, -schale, Zucker, Gewürzen, Nüssen und Calvados mischen. Abge­deckt beiseite­stellen.

Schritt 3: Arbeits­fläche mit Mehl bestäuben. Den Teig flach ausrollen, dann auf ein großes bemehltes Geschirr­tuch setzen, zu einem Recht­eck von etwa 40 mal 50 Zenti­meter Größe ausrollen (siehe Tipp 3).

Schritt 4: Die Hälfte der Butter auf dem Teig verstreichen, Semmelbrösel darüber­streuen. Quittenmasse auf einer Längs­seite des Teiges verteilen – mit 3 Zenti­meter Abstand zum Rand. Die Ränder der Quer­seiten umschlagen. Den Strudel mithilfe des Geschirr­tuchs vorsichtig aufrollen.

Schritt 5: Strudel mit der Naht nach unten auf ein Blech mit Back­papier setzen, übrige Butter darauf streichen. Zirka 30 Minuten backen. Sahne wie in Tipp 4 beschrieben schlagen.

Tipps

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1. Je nach Form unterscheidet man zwischen Apfel- und Birnenquitten. Für den Strudel eignen sich Birnenquitten besser: Ihr Frucht­fleisch ist weicher und saftiger, ihr Geschmack aromatischer.

2. Die Früchte für den Strudel können Sie nach Belieben variieren. Neben dem Klassiker mit Äpfeln lohnt sich ein Versuch mit Pflaumen und Aprikosen.

3. Strudelteig sollte wirk­lich hauchdünn sein. Ihn auszurollen braucht Übung. Den Teig beim Ausrollen am besten mehr­mals wenden und mit Mehl bestäuben.

4. Schlagsahne gehört zu Strudel einfach dazu. Für Vanillesahne gekühlte Schlagsahne mit dem Mark einer Vanilleschote und mit Puder­zucker in ein hohes Gefäß geben. Cremig und steif schlagen.

Nähr­werte pro Portion

  • Eiweiß: 4 g
  • Fett: 13 g
  • Kohlenhydrate: 26 g
  • Ballast­stoffe: 4 g
  • Kilo­joule/Kilokalorien: 974/232

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