Rezept des Monats Rezept

Frische Kräuter, aber auch Knoblauch geben diesem platt servierten Hähn­chen unglaublich viel Geschmack. Man schiebt sie einfach unter die Haut und lässt sie mitbrutzeln. Auch Gemüse lässt sich im Hähn­chen­fett gleich mitgaren.

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 ganzes Hähn­chen (etwa 1 300 g)
  • 800 g fest­kochende Kartoffeln
  • 1 kleiner Blumenkohl
  • 6 Thymian­zweige
  • 4 Rosmarin­zweige
  • 4 Lorbeerblätter
  • 1 Knoblauch­knolle
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Rezept des Monats Rezept

Schritt 1: Das ausgenom­mene Hähn­chen gründlich mit Wasser abspülen und gut trockentupfen. Das Tier entlang der Wirbelsäule mit einer Geflügelschere aufschneiden (siehe Foto) und auseinander­klappen. Mit der Brust nach oben flach hinlegen, leicht platt­drücken. Den Back­ofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen.

Schritt 2: Die Haut des Hühn­chens an mehreren Stellen 1 Zenti­meter anschneiden, die Kräuter­zweige darunter­schieben. Die Knoblauch­knolle schälen und einzelne Zehen unter die Haut schieben. Haut vorsichtig mit Salz und Pfeffer einreiben.

Schritt 3: Kartoffeln waschen, je nach Größe vierteln bis achteln. Blumenkohl waschen, in gleich­mäßige Röschen schneiden. Ein Blech mit hohem Rand mit Back­papier belegen, das Gemüse darauf verteilen, würzen, etwas Olivenöl untermengen.

Schritt 4: Hähn­chen auf dem Rost in den Back­ofen schieben, darunter das Gemüse auf dem Back­blech: Fett und Bratensaft des Hähn­chens tropfen direkt aufs Gemüse und garen es mit. Gut eine Stunde garen lassen. Wer Hähn­chen knusp­rig mag, stellt kurz vor Ende die Grill­funk­tion an.

Nähr­werte:

Pro Person: Eiweiß: 34 g , Fett: 19 g, Kohlenhydrate: 32 g, Kilo­joule/Kilokalorien: 1 805 / 431.

Tipps

  • Verzichten Sie beim Einkauf möglichst auf tief­gefrorenes Billighuhn. Gehen Sie lieber zu spezialisierten Geflügelhänd­lern, auch türkische Lebens­mittel­geschäfte haben oft ordentliche Fleisch­theken. Wem die Aufzucht­bedingungen der Tiere am Herzen liegen, der greift am besten zu Biofleisch (siehe Test Unternehmensverantwortung und test Hähnchenbrustfilet, test 10/2010).
  • Verwenden Sie möglichst frische Kräuter, die Saison haben. Petersilie und Basilikum gibt es fast immer und über­all.
  • Für laue Sommer­abende lohnt eine Variante mit Zitronen. Dazu werden neben Kräutern Zitronenscheiben unters Fleisch geschoben, das schmeckt richtig frisch. Einen orienta­lischen Hauch verleihen Kreuzkümmel, Rosinen und Mandeln.
  • Die Beilagen müssen nicht üppig ausfallen, es reichen auch frisches Brot und ein knackiger Blatt­salat. Wer Gemüse mitgaren möchte, sollte Gemüse mit viel Wasser wählen, etwa Zucchini – das wird beim Garen im Ofen nicht zu trocken.

Wissens­wertes

Rezept des Monats Rezept

Fein­schmecker legen Wert darauf, Küchenkräuter selbst im Garten oder auf dem Balkon zu ziehen. Ab Mai können die ersten frisch geerntet werden. Absoluter Klassiker und universell einsetz­bar ist Petersilie. Besonders aromatisch schmeckt die mit glatten Blättern. Genauso beliebt ist inzwischen Basilikum. Der Name ist griechisch und bedeutet „königlich“. Sein pfeff­rig-würziger Geschmack passt gut zu mediterranen Gerichten. Basilikum sollte erst am Ende zum Essen gegeben werden, da sein Aroma schnell verfliegt. Auch Rosmarin – Heil­pflanze des Jahres 2011 und ebenso bei der Parfüm­herstellung verwendet – trägt mit kräftig-ätherischem Geschmack zur Würze von Gerichten bei. Seine nadelförmigen Blätter werden von den Stielen gestreift und fein gehackt, dasselbe gilt für Thymian. Für unser Rezept werden kleine Zweige Thymian und Rosmarin unter die Haut geschoben.

Dieser Artikel ist hilfreich. 726 Nutzer finden das hilfreich.