Rezept des Monats Rezept

Heiße Maroni locken auf dem Weihnachtsmarkt. Bei unserer Vorspeise kommen sie sanft in Butter gebräunt auf den Teller. Feldsalat und Preiselbeeren bilden nicht nur optisch einen angenehmen Kontrast.

Zutaten

Rezept des Monats Rezept

Für 4 bis 6 Portionen:
200 Gramm Feldsalat
2 EL Preiselbeerkompott (zirka 50 Gramm)
2 EL Weißweinessig
3 EL Öl
Pfeffer
Salz
300 g Maronen (gegart)
10 g Butter

Zubereitung

Rezept des Monats Rezept
  • Eine Marinade aus 2 Esslöffel Preiselbeerkompott, Essig und Öl mischen, mit Pfeffer und Salz abschmecken.
  • Den Feldsalat waschen, in die Salatschleuder geben, größere Pflänzchen zerteilen.
  • Den Salat auf den Tellern verteilen, die Marinade darüber träufeln.
  • Die gegarten Maronen in Scheiben schneiden – etwa 5 pro Marone – und in der Pfanne leicht mit Butter bräunen. Die noch warmen Maronenscheiben über den Feldsalat geben.
  • Maronen gibt es auch gegart. Vakuumverpackt gefielen sie uns besser als aus der Konserve.

Tipps

  • Frische Maronen bereiten Sie so zu: Die Schalen auf der Bauchseite einritzen, die Maronen etwa 10 Minuten in Salzwasser kochen. Auf ein Backblech setzen und noch mal 10 Minuten bei 250 Grad rösten. Die feste Schale außen und die gelblich-bräunliche Haut innen lassen sich nun relativ leicht abziehen. Für 300 g Maroni pur brauchen Sie etwa 500 g mit Schale.
  • Die Garzeit kann kürzer ausfallen, wenn Sie die Maronen danach in die Pfanne geben. Dann reichen 10 Minuten im kochenden Wasser oder oder auch im Backofen, eventuell mit etwas Wasser in der Fettpfanne darunter.
  • Gut machen sich glasierte Maronen als Bei­lage: Dazu Butter und Zucker in der Pfanne karamellisieren, darin die Maronen mit etwas Gemüsebrühe etwa 10 Minuten garen.
  • Maronen sind auch eine gute Grundlage für Suppen oder gehaltvolle Pürees.
  • Vielen schmecken die Maroni am besten einfach so von der Hand in den Mund. Maroniröster empfehlen dazu: Die Esskastanien an der Bauchseite der Schale mit einem spitzen Messer einritzen, eine schwere Pfanne (ohne Teflonbeschichtung) oder einen Edelstahltopf hoch erhitzen; die Maronen darin bei ständigem Wenden rösten, danach mit Deckel auf kleinster Flamme noch einmal 10 Minuten gar ziehen lassen; die Schalen entfernen.
  • Für die Vorratshaltung: Maronen lassen sich auch gut einfrieren, am besten gekocht.

Nährwert

Eine Portion enthält (bei 4 Portionen)
Eiweiß: 2,5 g
Fett: 12 g
Kohlenhydrate: 30 g
Ballaststoffe: 5 g
Kilojoule/Kilokalorien: 1 045/250

Stichwort Gesundheit: Reichlich Kohlenhydrate heben gerade in den lichtarmen Zeiten den Serotoninspiegel. Das tut zusammen mit ein wenig Fett und dem sahnigen Maronigeschmack Körper und Seele gut.

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