Rezept des Monats Rezept

Backen ohne Mehl? Das geht ganz einfach, wie diese aroma­tische Mandeltorte beweist. Sie ist ruck zuck gemacht.

Zutaten

Für 16 Portionen:

  • 4 Eier
  • 200 g geschälte, gemahlene Mandeln
  • 200 g Puderzucker
  • 1 Prise Zimt
  • ½ TL geriebene Zitronenschale
  • ½ TL Zitronensaft
  • 1–2 EL Rum oder Weinbrand (alternativ, kein Muss)

Zubereitung

  • Schritt 1: Eiweiß und Eigelb trennen. Das Eiweiß mit Zitronensaft steifschlagen. Eigelb mit Zucker, Zimt und Zitronenschale schaumig schlagen, gemahlene Mandeln unterrühren. Die Zugabe von etwas Rum oder Weinbrand macht den Teig lockerer. Den Eischnee vorsichtig unterheben.
  • Schritt 2: Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen, die Mandelmasse einfüllen. Im vorgeheizten Backofen auf unterer Schiene bei 170 Grad (150 Grad Umluft) 40 Minuten backen. Die ausge­kühlte Torte mit Puderzucker bestreuen.

Tipps

  • Für ein edles, mediterranes Dessert wird die Mandeltorte mit filetierten, also aus der Haut gelösten Orangenspalten serviert, die mit etwas Orangenlikör (Grand Marnier, Cointreau) beträufelt werden.
  • Als saftig-frische Beilage eignen sich auch Obstsalat, Kompott oder Rumtopf. Die Mandeltorte kann aber auch schon vor dem Backen mit frischen Früchten belegt werden. Zum Beispiel mit in feine Scheiben geschnittenen Äpfeln.
  • Für Kaffeeklatsch und Buffet darf die Torte reichhaltiger sein. Belegen Sie den Boden der Springform mit angerösteten gehackten oder gehobelten Mandeln, dann mit einer dünn ausgerollten Marzipanschicht. Oder belegen Sie den Boden mit kleinen italienischen Mandelkeksen (Amarettini), aber verkehrt herum. Denn zum Servieren wird diese Torte gestürzt.
  • Mandeln enthalten viel Fett. Doch Sie dürfen zulangen: Studien weisen darauf hin, dass nur knapp die Hälfte der in Mandeln enthaltenen Fette vom Körper aufge­nommen und kalorisch verwertet werden. Der Rest wird wieder ausgeschieden.

Nährwert

1 Portion (bei 16 Portionen) enthält:

Eiweiß: 4 g
Fett: 8 g
Kohlenhydrate: 14 g
Ballaststoffe: 1 g
Kilojoule/Kilokalorien: 630/150

Mandeln

Es gibt süße und es gibt bittere Mandeln. Die süßen sind hochbegehrt, da sie kuli­narisch sehr vielseitig sind – ob roh oder geröstet, ob im Ganzen oder gemahlen. Die Bitteren werden eher gefürchtet. Denn sie enthalten Amygdalin, einen Stoff, aus dem im Körper giftige Blausäure entsteht. Doch Bittermandeln werden heute in speziellen Plantagen kultiviert, um aus ihnen Bittermandelöl zu gewinnen. Das wird für Backwaren und Liköre als Aroma – ohne Amyg­dalin – eingesetzt. Süßmandelbäume tragen vereinzelt auch mal eine bittere Mandel. Es gilt aber als unbedenklich, wenn man sie zufällig mitisst.

Stichwort Gesundheit: Mandeln sind gut für Herz und Kreislauf. Zum einen haben sie einen cholesterin­senkenden Effekt. Zum anderen können sie Studien zufolge das vom Körper frei­gesetzte Insulin reduzieren und somit den Blutzuckerspiegel in Schach halten.

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