Gut essen mit der Stiftung Warentest Lebkuchen-Tiramisu

2
Gut essen mit der Stiftung Warentest - Lebkuchen-Tiramisu
© Antje Plewinski

Krönender Abschluss für Ihr Weihnachts­menü: Ein fest­liches Tiramisu, das nach würzigem Lebkuchen schmeckt. Dazu wird das typische Löffelbiskuit durch einen Lebkuchenteig ersetzt. Hinzu kommen Äpfel mit einem Schuss Calvados.

Zutaten für 12 Portionen

Lebkuchenteig:

  • 250 g Mehl
  • 200 g Zucker
  • eine halbe Packung Back­pulver
  • 300 ml Milch
  • je 1 EL Kakao
  • Honig
  • geschmacks­neutrales Öl
  • Lebkuchengewürz

Apfel­kompott:

  • 5 Äpfel (z. B. Cox Orange)
  • 100 ml Apfelsaft
  • Saft einer Zitrone
  • 4 EL Calvados (alternativ Apfelsaft)
  • 1 Sternanis
  • Mascarpone­creme:
  • 400 g Mascarpone
  • 2 TL Zimt
  • 3 – 4 EL Milch

Zur Zierde:

  • je 2 EL Kakao, gehobelte Mandeln, 1 EL Zimt

Nähr­werte pro Portion:

Eiweiß: 4 g, Fett: 20 g, Kohlenhydrate: 25 g,
Kilo­joule/Kilokalorien: 1 176/281.

Rezepte und Kochbücher für Sie

Rezepte. Ganz gleich, ob es um gesunde Ernährung geht, um vegetarische und vegane Gerichte oder um leckere Grill­ideen: Wir haben Rezepte für alle Gelegenheiten und jeden Geschmack. Hier finden Sie unsere Rezept-Sammlung.

Kochbücher. Die Kochbücher der Stiftung Warentest sollten in keiner Küche fehlen – darunter Aroma Gemüse, Küchen­labor und die Nebenbei-Diät. Einen Über­blick über das große Angebot zeigt Ihnen der Bücher-Shop auf test.de.

Zubereitung

Gut essen mit der Stiftung Warentest - Lebkuchen-Tiramisu
© Antje Plewinski

1. Schritt: Alle Zutaten für den Lebkuchenteig mit einem Hand­mixer zu einem glatten Teig verrühren. Den Back­ofen auf gut 200 Grad Celsius vorheizen.

2. Schritt: Ein Back­blech einfetten, mit etwas Mehl bestäuben. Den flüssigen Leb­kuchenteig gleich­mäßig darauf verteilen. Im Ofen bei Ober- und Unter­hitze auf mitt­lerer Schiene etwa 25 Minuten backen.

3. Schritt: Währenddessen das Apfel­kompott vorbereiten: Äpfel waschen, schälen, in grobe Stücke schneiden. In kleinem Topf mit Apfel- und Zitronensaft eine Viertel­stunde köcheln lassen. Am Ende Calvados hinzugeben. Abkühlen lassen.

4. Schritt: Die Mascarpone­creme mit Zimt und Milch glatt­rühren. Eine passende Auflaufform für das Tiramisu wählen.

5. Schritt: Aus dem noch lauwarmen Lebkuchenteig drei Stücke auf die Größe der Auflaufform zuschneiden.

Gut essen mit der Stiftung Warentest - Lebkuchen-Tiramisu
© Antje Plewinski

6. Schritt: Jetzt gehts ans Schichten. Streichen Sie – damit alles besser haftet – eine hauchdünne Schicht Mascarpone­creme in die Form. Stapeln Sie dann dreimal in dieser Reihen­folge: Lebkuchen­deckel, ein Drittel Kompott, ein Drittel Mascarpone. Die letzte Schicht Mascarpone­creme wird mit Mandeln, Kakao und Zimt dekoriert.

Tipps

  • Tiramisu ist ein typisch italienisches Dessert und stammt aus Venetien. Der Klassiker besteht aus mit Espresso beträufeltem Löffelbiskuit und aus Mascarpone­creme, die oben mit Kakao bestreut wird.
  • Für unser Weihnachts-Tiramisu bieten sich anstelle von Äpfeln auch Orangen an. Diese filetieren, dabei den Saft auffangen. Den Saft mit etwas Cointreau aufkochen und reduzieren, dann den Lebkuchenteig mit dem Sud tränken. Die Orangenfilets auf den Teig­stücken verteilen.
  • Vom geba­ckenen Lebkuchenteig bleiben meist Reste übrig. Sie lassen sich luft­dicht verpackt gut eine Woche im Kühl­schrank aufbewahren – und schme­cken prima zu heißer Schokolade oder Tee.
  • Wer seinen Lieben auch außer­halb der Mahl­zeiten Besonderes bieten will, bestückt die Advents­teller mit Elisenlebkuchen. Sie bestehen zu mindestens 25 Prozent aus Mandeln, Hasel- oder Walnüssen (siehe Test Lebkuchen, test 12/2010).

Wissens­wertes

Gut essen mit der Stiftung Warentest - Lebkuchen-Tiramisu
© Antje Plewinski

Lebkuchengewürz verleiht in der Advents­zeit vielen Back­waren die würzige, heimelige Weihnachts­note. Es lässt sich als fertige Gewürz­mischung kaufen, wobei die Zusammenset­zung variiert. In aller Regel besteht Lebkuchengewürz aus Zimt, Nelken, Muskat, Ingwer, Koriander, Kardamom und Piment (Nelkenpfeffer) – manchmal sind auch Anis, Fenchel und Sternanis dabei. Viele dieser Gewürze wirken anregend, sorgen für eine gute Durch­blutung oder hellen in der dunklen Jahres­zeit das Gemüt auf. Auch echte Lebkuchen kommen nicht ohne Nelken, Zimt und Co. aus. Die traditionellen Lebküchner hüten ihre Rezepte samt der Gewürz­mischung aber wie ein Geheimnis.

2

Mehr zum Thema

2 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.

Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

bgeroma am 07.12.2011 um 12:45 Uhr
Tiramisu?

Also Tiramisucreme ist eigentlich eine Creme aus Eiern und Mascarpone. Um auf das gleiche Volumen von obigem Rezept zu kommen braucht man wohl 2 Eier und 250 gr. Mascarpone. Das Eiweiss wird zu Eischnee geschlagen. Das Eigelb wird mit zirka 100 gr. Zucker aufgeschlagen und dann der Mascarpone untergerührt - und der Zimt für den Weihnachtsgeschmack. Zuletzt wird der Eischnee untergezogen.
Tiramisu ist viel Creme mit wenig Gebäck, also nur 2x schichten wie auf dem Foto und nicht 3x wie im Rezept angegeben. Das Gebäck muss möglichst dünn aufgeschnitten sein.
Das Ganze wird dann stark gekühlt. Man kann es auch tiefgefrieren und muss es dann 2 Stunden vor dem Verzehr aus der Kühlung nehmen.

thertzberg am 05.12.2011 um 22:12 Uhr
lecker!

allerdings könnte in die Mascarpone-Creme noch etwas Vanille und/oder Zucker.
und es schmeckt warm wesentlich besser als frisch aus dem Kühlschrank.