Rezept des Monats Rezept

Krönender Abschluss für Ihr Weihnachts­menü: Ein fest­liches Tiramisu, das nach würzigem Lebkuchen schmeckt. Dazu wird das typische Löffelbiskuit durch einen Lebkuchenteig ersetzt. Hinzu kommen Äpfel mit einem Schuss Calvados.

Zutaten für 12 Portionen

Lebkuchenteig:

  • 250 g Mehl
  • 200 g Zucker
  • eine halbe Packung Back­pulver
  • 300 ml Milch
  • je 1 EL Kakao
  • Honig
  • geschmacks­neutrales Öl
  • Lebkuchengewürz

Apfel­kompott:

  • 5 Äpfel (z. B. Cox Orange)
  • 100 ml Apfelsaft
  • Saft einer Zitrone
  • 4 EL Calvados (alternativ Apfelsaft)
  • 1 Sternanis
  • Mascarpone­creme:
  • 400 g Mascarpone
  • 2 TL Zimt
  • 3 – 4 EL Milch

Zur Zierde:

  • je 2 EL Kakao, gehobelte Mandeln, 1 EL Zimt

Nähr­werte pro Portion:

Eiweiß: 4 g, Fett: 20 g, Kohlenhydrate: 25 g,
Kilo­joule/Kilokalorien: 1 176/281.

Zubereitung

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1. Schritt: Alle Zutaten für den Lebkuchenteig mit einem Hand­mixer zu einem glatten Teig verrühren. Den Back­ofen auf gut 200 Grad Celsius vorheizen.

2. Schritt: Ein Back­blech einfetten, mit etwas Mehl bestäuben. Den flüssigen Leb­kuchenteig gleich­mäßig darauf verteilen. Im Ofen bei Ober- und Unter­hitze auf mitt­lerer Schiene etwa 25 Minuten backen.

3. Schritt: Währenddessen das Apfel­kompott vorbereiten: Äpfel waschen, schälen, in grobe Stücke schneiden. In kleinem Topf mit Apfel- und Zitronensaft eine Viertel­stunde köcheln lassen. Am Ende Calvados hinzugeben. Abkühlen lassen.

4. Schritt: Die Mascarpone­creme mit Zimt und Milch glatt­rühren. Eine passende Auflaufform für das Tiramisu wählen.

5. Schritt: Aus dem noch lauwarmen Lebkuchenteig drei Stücke auf die Größe der Auflaufform zuschneiden.

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6. Schritt: Jetzt gehts ans Schichten. Streichen Sie – damit alles besser haftet – eine hauchdünne Schicht Mascarpone­creme in die Form. Stapeln Sie dann dreimal in dieser Reihen­folge: Lebkuchen­deckel, ein Drittel Kompott, ein Drittel Mascarpone. Die letzte Schicht Mascarpone­creme wird mit Mandeln, Kakao und Zimt dekoriert.

Tipps

  • Tiramisu ist ein typisch italienisches Dessert und stammt aus Venetien. Der Klassiker besteht aus mit Espresso beträufeltem Löffelbiskuit und aus Mascarpone­creme, die oben mit Kakao bestreut wird.
  • Für unser Weihnachts-Tiramisu bieten sich anstelle von Äpfeln auch Orangen an. Diese filetieren, dabei den Saft auffangen. Den Saft mit etwas Cointreau aufkochen und reduzieren, dann den Lebkuchenteig mit dem Sud tränken. Die Orangenfilets auf den Teig­stücken verteilen.
  • Vom geba­ckenen Lebkuchenteig bleiben meist Reste übrig. Sie lassen sich luft­dicht verpackt gut eine Woche im Kühl­schrank aufbewahren – und schme­cken prima zu heißer Schokolade oder Tee.
  • Wer seinen Lieben auch außer­halb der Mahl­zeiten Besonderes bieten will, bestückt die Advents­teller mit Elisenlebkuchen. Sie bestehen zu mindestens 25 Prozent aus Mandeln, Hasel- oder Walnüssen (siehe Test Lebkuchen, test 12/2010).

Wissens­wertes

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Lebkuchengewürz verleiht in der Advents­zeit vielen Back­waren die würzige, heimelige Weihnachts­note. Es lässt sich als fertige Gewürz­mischung kaufen, wobei die Zusammenset­zung variiert. In aller Regel besteht Lebkuchengewürz aus Zimt, Nelken, Muskat, Ingwer, Koriander, Kardamom und Piment (Nelkenpfeffer) – manchmal sind auch Anis, Fenchel und Sternanis dabei. Viele dieser Gewürze wirken anregend, sorgen für eine gute Durch­blutung oder hellen in der dunklen Jahres­zeit das Gemüt auf. Auch echte Lebkuchen kommen nicht ohne Nelken, Zimt und Co. aus. Die traditionellen Lebküchner hüten ihre Rezepte samt der Gewürz­mischung aber wie ein Geheimnis.

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