Rezept des Monats Rezept

In der Bretagne heißen Eierkuchen nicht Crêpes, sondern Galettes – und sie bestehen aus Buch­weizenmehl. Unsere Gemüse-Galettes für kleine Fein­schmecker können variabel gefüllt werden, sind schnell gemacht und vor allem gesund.

Zutaten für 4 große oder 6 bis 8 mitt­lere Galettes:

  • 100 g Buch­weizenmehl
  • 4 Eier
  • 250 ml Milch
  • 150 g Möhren
  • 6 weiche getrock­nete Tomaten
  • 3 EL Rapsöl
  • 1 EL Butter
  • 100 – 150 g tief­gefrorene Erbsen
  • 100 – 150 g Mais
  • 50 g Frisch­käse (13 % Fett)
  • 2 EL frische Kräuter
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • 2 EL Parmesan

Nähr­werte pro großer Galette:
Eiweiß: 15 g
Fett: 14 g
Kohlenhydrate: 30 g
Ballast­stoffe: 5 g
Kilo­joule/Kilokalorien: 1 298/310

Zubereitung

Rezept des Monats Rezept
  1. Schritt: Das Mehl in eine Schüssel geben, dann nach­einander die Eier und die Milch unterrühren. Eine Prise Salz hinzufügen. Den Teig 20 Minuten zum Ausquellen ruhen lassen.
  2. Schritt: Zwischen­zeitlich die Möhren schälen und in dünne Streifen schneiden. Die Tomaten in kleine Würfel schneiden, beiseite­stellen. Dazu die entsprechende Menge Erbsen und Mais zurecht­stellen.
  3. Schritt: Je nach gewünschter Galettesgröße eine mitt­lere oder große beschichtete Pfanne (zirka 16 oder 22 cm Durch­messer) zur Hand nehmen und darin etwas Rapsöl erhitzen. Die Galettes einzeln und genauso wie Eierkuchen backen. Anschließend im Back­ofen warm­stellen.
  4. Schritt: In derselben Pfanne die Butter erhitzen. Möhren, Erbsen und Mais darin für zirka drei Minuten anbraten. Dann die Tomatenwürfel hinzugeben. Den Frischkäse und die Kräuter hinzufügen, alles kurz durch­schwenken. Abschme­cken.
  5. Schritt: Die Galettes auf Teller legen, die Gemüse­mischung gleich­mäßig darauf verteilen und mit Parmesan bestreuen. Nach Belieben zuklappen oder einrollen.

Tipps

  1. Galettes sehen dunkler aus als allseits bekannte Crêpes – Grund ist das Buch­weizenmehl. Wem dieses zu bitter schmeckt, der kann es mit Weizenmehl mischen.
  2. Wer in Frank­reich eine „Galette com-plète“ bestellt, erhält einen deftigen Eierkuchen mit Spiegelei, Koch­schinken und Käse. Klassischer­weise wird er mit gefalteten Ecken serviert.
  3. Französische Crêperien bieten Galettes in enormer Vielfalt an. Probieren Sie sie zum Beispiel mit gebratenem Speck, warmem Ziegenkäse oder mit Räucherlachs.

Wissens­wertes

Rezept des Monats Rezept

Viele halten Buch­weizen für eine Getreidesorte, tatsäch­lich zählt er zu den Knöterichgewächsen. Seine eckigen Früchte erinnern an Buch­eckern – daher rührt wohl der Name. Buch­weizen gelangte im Mittel­alter durch Seefahrer von Asien nach Europa. Er schmeckt nussig, enthält B-Vitamine, viel Eiweiß und Stärke, aber kein Klebereiweiß. Für Menschen mit einer Glutenun­verträglich­keit, Zöliakie, ist er eine Alternative zu Weizen, Roggen und Gerste. Geschält lassen sich die Früchte zu Mehl, Grieß, Grütze und Flocken verarbeiten. Das Mehl wird vorrangig in Reformhäusern und Bioläden angeboten. Neben den Früchten enthalten vor allem die Blätter der Pflanze hohe Mengen Rutin. Dieser sekundäre Pflanzen­stoff soll unter anderem die Blutgefäße schützen. Asiaten trinken die Blätter getrocknet als Tee.

Dieser Artikel ist hilfreich. 11 Nutzer finden das hilfreich.