Rezept des Monats Rezept

Nichts gegen einen deftigen Erbseneintopf im Winter. Aber ein feines Süppchen aus jungen Markerbsen bringt Frühlingsfrische auf den Tisch – und jede Menge gesunde Pflanzenstoffe.

Zutaten

Rezept des Monats Rezept

Für 4 Portionen:

1,5 kg Erbsenschoten 20 g Butter
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
½ l Gemüse- oder Hühnerbrühe
120 g Crème fraîche
Etwas Weißwein oder einige Spritzer Zitronensaft
3 El gehackte Kräuter
Salz, Pfeffer
Nach Belieben: Keta-Kaviar, Lachsstreifen

Zubereitung

  • Schritt 1 Frische Erbsen aus den Hülsen lösen, etwa drei Esslöffel beiseite legen. Zwiebeln sehr fein hacken.
  • Schritt 2 Fett in einem Topf zerlassen, Zwiebeln und durchgepresste Knoblauchzehen darin glasig dünsten.
  • Schritt 3 Erbsen zugeben und mit Brühe aufgießen. Etwa 10 Minuten kochen, dann fein pürieren.
  • Schritt 4 Crème fraîche in der Suppe verrühren. Mit Wein und Gewürzen abschmecken. Die restlichen ganzen Erbsen unter die Suppe geben, noch einmal vorsichtig aufkochen. Zum Anrichten die Kräuter über die Suppe streuen und nach Belieben Keta-Kaviar oder Streifen von geräuchertem Lachs dazugeben.

Tipps

  • Statt der frischen Erbsenschoten kann man auch bereits ausgelöste Tiefkühlerbsen verwenden (für das Rezept etwa 450 Gramm). Merke: Je kleiner die Erbse, desto feiner das Aroma! Erbsen aus der Dose enthalten weniger Vitamine. Sie sind fader im Geschmack und in der Farbe und deshalb weniger geeignet.
  • Hier eine asiatische Variante der Markerbsensuppe: Geben Sie statt Crème fraîche die Hälfte einer kleinen Dose Kokosmilch zu den Erbsen, kochen Sie alles mit ein bis zwei Stängeln Zitronengras und etwas frischem Ingwer, pürieren Sie das Ganze (ohne Zitronengras) und würzen Sie mit einer Messerspitze grüner Currypaste (sehr scharf!). Servieren Sie die Suppe mit frischem Koriander. Alle Zutaten gibt es im Asia-Laden.
  • Frische Markerbsen oder ganze Zuckerschoten sind mit Kräutern wie Zitronenmelisse oder Minze eine abwechslungsreiche Beilage.
  • Je früher Erbsen geerntet werden, desto zarter und süßer schmecken sie. Zucker- oder Kaiserschoten, die mitsamt ihrer zartfleischigen Hülse als Gemüse zu­bereitet und verzehrt werden, sind genau genommen unreif geerntete Früchte. Auch Markerbsen werden frühzeitig ge­­­­­ern­tet, müssen aber ausgepalt, das heißt, von ihrer bereits zähen Hülle befreit werden. Bei ausgereiften Pal- oder Schalerbsen hat sich der ent­haltene süße Zucker in Stärke umgewandelt. Die Samen werden getrocknet und mehlig gekocht als Hülsenfrüchte verwendet.

Nährwert

Eine Portion (ohne Kaviar oder Lachs) enthält:

Eiweiß: 8,5 g
Fett: 14 g
Kohlenhydrate: 16 g Ballaststoffe: 5 g
Kilojoule / Kilokalorien: 990 / 237

Stichwort Gesundheit: Junge Erbsen tragen viel zur Versorgung mit pflanzlichem Eiweiß bei: In 100 Gramm stecken etwa sechs Gramm Protein. Hinzu kommen be­merkens­werte Gehalte an Vitaminen der B-Gruppe (B1, B2, Niacin) sowie an Mineralstoffen und Spurenelementen: Kalium, Eisen, Kupfer, Zink, Mangan. Vorsicht bei Gicht. Erbsen enthalten auch Purine.

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