Rezept des Monats Rezept

Asiaten verstehen unter Curry ein Gericht mit fein abge­stimmten Gewürzen. Das Food Lab Münster variiert sein indisches Basis­rezept mit Huhn, Zuckerschoten und Ananas. Zum Curry indischer Art passt Reis vom Fuß des Himalaya. Welcher am besten ist, verrät unser Test von Basmatireis.

Zutaten für 4 Personen

Die Grund­paste

  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • 100  g Ingwer
  • 6 getrock­nete Curryblätter (etwa aus dem Asia-Handel)
  • 1 rote Chilischote
  • 1 EL Cumin (Kreuzkümmel)
  • 1 TL Koriandersaat
  • ½ TL Bocks­horn­klee­samen
  • 1 TL Kurkumapulver (Gelbwurz)
  • 20 ml Sojasoße
  • 100 ml Kokosmilch

Außerdem

  • 4 Hähn­chenkeulen
  • 2 EL neutrales Pflanzenöl
  • 400 g Basmatireis
  • 1 rote Paprika
  • 200 g Zuckerschoten
  • 200 g frische Ananas
  • Diese Zutaten lassen sich ersetzen durch Fisch, andere Fleisch-, Gemüse- und Obst­sorten wie Mango.

Nähr­werte pro Portion

  • Energie: 1 731 kJ/429 kcal,
  • Fett: 16 g,
  • Eiweiß: 26 g,
  • Kohlenhydrate: 120 g,
  • Salz: 1 g

Zubereitung

Rezept des Monats Rezept

Schälen. Knoblauch, Ingwer und Zwiebel rundum schälen.

Reiben. Ingwer mit einer Ingwerreibe reiben oder klein hacken.

Bräunen. Zwiebel mittig teilen, auf der Schnitt­fläche mit wenig Öl anbraten, bis sie kräftig bräunt. Vom Herd nehmen und in der Pfanne ziehen lassen.

Zerkleinern. Chili öffnen, Strunk und Samen entfernen, in Streifen schneiden.

Rösten und mörsern. Die Samen von Cumin, Bocks­horn­klee und Koriander sowie Curryblätter in einer trockenen Pfanne kurz anrösten, im Mörser zerstoßen.

Mixen. Knoblauch, Ingwer, Zwiebel, Chili, Cumin, Bocks­horn­klee, Koriander und Curryblätter in ein hohes Gefäß geben, mit dem Pürier­stab aufschlagen.

Einkochen. Die Paste in einem Topf mit der Kokosmilch mischen, mindestens 10 Minuten bei nied­riger Hitze einkochen lassen. Mit der Sojasoße würzen.

Anbraten. Hähn­chenkeulen häuten, Fleisch vom Knochen lösen, zerkleinern, mit Sojasoße würzen, mit Öl in einer Pfanne braten, zur Soße im Topf geben.

Dämpfen. Die Pfanne auf dem Herd lassen. Zerkleinertes Gemüse und Ananas darin dünsten. Ebenfalls zur Soße geben.

Basmati kochen. Kochen Sie den Reis nach der Empfehlung auf der Packung.

Anrichten. Servieren Sie den Basmati-Reis zum Beispiel in Schälchen und die Soße separat auf tiefen Tellern.

Tipp aus der Testküche

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Professor Dr. Guido Ritter

Selber machen. Fertiges Currypulver verliert schnell an Aroma, unsere Würzpaste schmeckt viel intensiver – dank Röstaromen und ätherischer Öle aus blumig schme­ckenden Curryblättern, Ingwer, Zwiebel und Knoblauch. Viele der Zutaten können das Wohl­befinden in Magen und Darm verbessern – allen voran Kurkuma, Koriander, Kreuzkümmel, Ingwer und Chili. „Cumin, Bocks­horn­klee, Koriander setzen beim Rösten himm­lische Aromen frei.“ Professor Dr. Guido Ritter, wissenschaftlicher Leiter des Food Laban der Fach­hoch­schule Münster, hat das Rezept für test-Leser entwickelt.

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