Rezept des Monats Rezept

Saftiger geht es kaum: Knusp­rig gebratener Speck schützt feinstes Kräuterhack­fleisch vorm Austrocknen. Zum Edel-Klops passt Coleslaw aus Weiß­kohl und Möhre. Und wenn die Zeit zum Selbermachen einmal nicht reicht: Unser Test von Buletten zeigt, welche Fertigprodukte aus dem Supermarkt am besten sind.

Zutaten für 4 Frikadellen

  • 20 ml Pflanzenöl
  • 4 Zwiebeln
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 500 g Kalbs­hack­fleisch (möglichst von der Keule)
  • 4 g Salz
  • Pfeffer
  • 1 Ei (Größe L)
  • 45 g grob geriebenes altba­ckenes Sauerteigbrot oder Semmelbrösel
  • 12 Scheiben Speck

Zutaten für Coleslaw

  • ½ kleiner Weiß­kohl
  • 1 große Möhre
  • 80 g saure Sahne
  • 30 g Mayonnaise
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 EL Senf
  • 1 TL Zucker
  • 4 g Salz
  • Pfeffer

Nähr­werte pro Portion

  • Energie: 2 804 kcal / 667 KJ,
  • Fett: 49 g,
  • Kohlenhydrate: 16 g,
  • Eiweiß: 36 g,
  • Salz: 3 g.

Zubereitung

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So machen Sie die Frikadellen

Anschwitzen. Zwiebeln würfeln (etwa 5 mal 5 Milli­meter). Petersilie von den Stielen zupfen, fein hacken. Öl in der Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Petersilie zugeben und anschwitzen. Bevor die Zwiebeln braun werden, vom Herd nehmen.

Verkneten. Hack­fleisch in eine Schüssel geben, salzen und pfeffern. Mit der Zwiebel-Petersilien-Mischung, dem Ei und dem geriebenen Sauerteigbrot oder den Semmelbröseln verkneten.

Formen. Mit der Hand vier Frikadellen (à 175 g) formen und mit je drei dünnen Speck­scheiben umwi­ckeln – eventuell mit einem Zahn­stocher befestigen.

Sachte braten. Die Frikadellen in wenig Öl in der Pfanne bei mitt­lerer Hitze (etwa 150 Grad Celsius) 6 Minuten auf jeder Seite braten. Zwischen­durch etwa dreimal wenden.

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So geht der Coleslaw

Fein zerkleinern. Weiß­kohl in sehr feine Streifen schneiden – mit einem Messer, einem Gemüsehobel oder einer Küchen­maschine. Die Möhre fein reiben.

Soße anrühren. Saure Sahne, Mayonnaise, Zitronensaft, Senf, Zucker, Salz und Pfeffer verrühren.

Ziehen lassen. Gemüse und Soße vermengen. Dieser Klassiker der US-Küche wird aromatischer und bekömm­licher, wenn er ein paar Stunden zieht.

Tipp aus der Testküche

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Professor Dr. Guido Ritter

Zwiebeln und Kräuter anschwitzen. Dünsten Sie Zwiebeln und Kräuter in Pflanzenöl glasig, bevor Sie beides zum Fleisch­teig geben. Die Hitze setzt Aromen frei, die sich später optimal im Hack verteilen. Durch das Anschwitzen lassen sich auch bittere Zwiebelnoten vermeiden, ebenso späteres Aufstoßen. Beides kann passieren, wenn das Fleisch mit rohen Zwiebeln vermengt wird. „Verarbeiten Sie altba­ckenes Sauerteigbrot. Es würzt und muss nicht in den Müll.“ Professor Dr. Guido Ritter,wissenschaftlicher Leiter des Food Lab an der Fach­hoch­schule Münster, hat das Rezept für test-Leser entwickelt.

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