Rezept des Monats Rezept

Fertigsoße für Pasta kann jeder kaufen, eine richtig gute selbstgezauberte macht aber mehr her. Wir empfehlen eine Grundsoße als Ausgangsbasis, die sich prima variieren lässt. Unser Tipp: Daraus eine kräftige Bolognese machen.

Zutaten

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Tomatensugo:

  • 3 Dosen gehackte Tomaten
  • 2 Knoblauchzehen R 3 EL Olivenöl
  • 1 Bund Basilikum
  • Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker
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Bolognese:

  • 400 Milliliter Sugo (siehe oben)
  • 400 g Gehacktes
  • je 75 g Knollensellerie, Möhren, Zwiebel, Speckwürfel
  • 100 Milliliter Rinderbrühe
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • 1 Bund Petersilie
  • Parmesan

Nährwerte pro Portion Bolognese: Eiweiß: 29 g, Fett: 25 g, Kohlenhydrate: 9 g, Kilojoule/Kilokalorien: 1 439/356.

Zubereitung Tomatensugo

  1. Schritt: Für die Grundsoße den Knoblauch in zwei Esslöffel Olivenöl leicht bräunen. Dann die gehackten Tomaten hinzugeben, alles würzen und mindestens eine Stunde köcheln lassen.
  2. Schritt: Die Tomatensoße danach erneut abschmecken. Wer sie pur servieren möchte, rührt das frischgehackte Basilikum sowie einen Esslöffel Olivenöl unter.

Zubereitung Bolognese

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  1. Schritt: Sellerie, Möhren und Zwiebelin sehr kleine Würfel schneiden und in Olivenöl scharf anbraten. Die Speckwürfel hinzufügen, salzen und pfeffern.
  2. Schritt: Das Gehackte zum Gemüse und Speck geben. Wenn es durchgebraten ist, mit der Brühe ablöschen. Dann die Tomatensoße (siehe oben) und ein Lorbeerblatt hinzufügen, alles mindestens eine halbe Stunde köcheln lassen.
  3. Schritt: Damit die Soße nicht dick wird, etwas vom Nudelwasser hinzugeben. Das tut auch dem Geschmack gut. Abschmecken. Je nach Belieben mit frischgehacktem Basilikum oder Petersilie servieren – und mit frischgeriebenem Parmesan.

Tipps

1. Die klassische Grundsoße aus Tomaten passt auch prima auf Pizza oder für Lasagne. Bolognese schmeckt mit Gehacktem vom Rind, Lamm oder Wildschwein. Übrigens: Die Soße „alla bolognese“ wurde nach der italienischen Stadt Bologna benannt, gemeint ist immer eine Variante mit Hackfleisch. Unter „Sugo“ versteht man im Mutterland der Pasta eine Soße auf Basis von Fleischfond und Tomaten.

2. Je länger eine Sugo vor sich hin köchelt, desto besser, weil aromatischer. Die Soße haftet gut an den Nudeln, wenn sie ohne Öl in reichlich Wasser gekocht wurden (siehe auch Test „Fusilli“ aus test 04/2011).

3. Für Freunde des Scharfen hier die „Arrabiata“-Version: 300 Gramm Kirschtomaten halbieren, mit kleingeschnittenen Schalotten, Knoblauch, 2 entkernten Chilischoten in Olivenöl anbraten, mit einem halben Liter der Grundsoße ablöschen.

4. Kochen Sie ruhig etwas mehr Soße, als Sie brauchen: Reste lassen sich super im Kühlschrank aufbewahren oder einfrieren.

Wissenswertes

Auf Befehl Napoleons wurde um 1800 erstmals an einer Konserve getüftelt, um die französische Armee leichter zu versorgen. Zwar kochte darauf ein Franzose als Erster Essen ein, doch als Erfinder der Dose gilt der Engländer Peter Durand. Er meldete 1810 ein Patent an. Die Vorteile von Konserven wie Dosentomaten liegen bis heute auf der Hand: Jederzeit verfügbar, lange haltbar – und reif geerntet. Ihr Geschmack schlägt locker Gewächshaustomaten. Zwischen Ernte und Verarbeitung soll nur ein Tag liegen, oft werden Tomaten aus Südeuropa verwendet. Für Pastasoßen eignen sich gestückelte Tomaten, auch ganze geschälte und passierte. Tomaten aus der Büchse haben zwar weniger Vitamine als frische, dafür mehr vom sekundären Pflanzenstoff Lykopin. Es verleiht das kräftige Rot und soll Krebs vorbeugen.

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